© Lucas Jackson, reuters

Medien
03/18/2011

"New York Times" im Netz wieder kostenpflichtig

Die „New York Times“ macht ernst: Wie angekündigt, soll die Online-Ausgabe der Zeitung ab Ende März wieder kostenpflichtig sein. 20 Artikel pro Monat sollen auch weiterhin gratis abgerufen werden können.

Zunächst müssen nur die Leser in Kanada für den Bezug der Artikel zahlen. Vom 28. März an sollen dann auch Leser in allen anderen Ländern, inklusive der USA selbst, zur Kasse gebeten werden.

„Das ist ein wichtiger Schritt, von dem wir hoffen, dass Sie ihn als Investition in die “Times„ sehen, der uns stärkt, um alle Leser in der ganzen Welt und auf jeder Plattform mit hochqualifiziertem Journalismus zu versorgen“, schrieb Herausgeber Arthur Sulzberger am Donnerstag in einem Leitartikel.

3,75 Dollar pro Woche
20 Artikel pro Monat können allerdings kostenlos gelesen werden, erst danach kostet die Zeitung Geld. Auch die wichtigsten Nachrichten der Applikationen für Mobiltelefone sind weiter gratis. Wer Zeitung im Netz und App unbegrenzt nutzen will, muss künftig 3,75 Dollar (2,70 Euro) in der Woche zahlen. Die Times hält noch weitere Tarifpakete bereit, je nach Nutzung. Die etwa eine Million Abonnenten der Druckausgabe haben auch weiter unbegrenzten Zugang. Das gilt auch für die Leser der vom Verlag herausgegebenen „International Herald Tribune“.

Die „New York Times“, mit mehr als 1200 Redakteuren die nach Mitarbeitern größte Zeitung der USA, hatte im September 2007 verkündet, dass künftig alle Inhalte der Website frei zugänglich seien. Zuvor waren vor allem Kommentare und Leitartikel erst gegen eine Gebühr von knapp 50 Dollar im Jahr zu sehen.

Dieses Bezahlmodell hatte die Zeitung aber nach zwei Jahren eingestellt, weil sich die Geschäftsführung mit mehr Lesern höhere Einnahmen aus der Werbung als aus der Gebühr erhoffte. Tatsächlich gehört „nytimes.com“ mit 17 Millionen Onlinelesern im Monat zu den meistgenutzten Zeitungsseiten in den USA.

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