3 Starbucks-Becher in verschiedenen Größen.

Starbucks

© REUTERS / Carlo Allegri
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Digital Life

Starbucks wirft KI raus, weil sie nicht richtig zählen konnte

Nachdem diese Woche bereits ein in den Schnellrestaurants von Pizza Hut eingesetztes KI-Tool Wellen schlug, weil es einen hohen finanziellen Schaden verursacht haben soll, machen offenbar auch andere Gastro-Management-Systeme Probleme: Wie Reuters berichtete, stellt Starbucks nun ein vor 9 Monaten gestartetes KI-Programm wieder ein.

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Das Tool wurde in US-Filialen der beliebten Kaffeekette eingesetzt. Es sollte den Lagerbestand zählen und Echtzeitdaten bereitstellen, wie viele Sirup-Arten, Hafermilch-Packungen und Ähnliches noch vorhanden sind, um einzelne Filialen rechtzeitig zu beliefern.

„Ab heute wird die automatische Zählung eingestellt“, hieß es in einem internen Firmennewsletter. „Getränkebestandteile und Milch werden nun genauso gezählt wie andere Warenkategorien in Ihrem Café.“

Probleme in den Filialen

Das klappte allerdings nicht wie geplant: Während das Tool vom Entwickler NomadGo damit angepriesen wird, „alles in deinem Inventar zu zählen … nur mit einem Wisch über ein Smartphone oder Tablet“, klappte das in der Praxis nicht ganz. 

Starbucks-Mitarbeiter sollten mit der entsprechenden App das Inventar einer Filiale mit der Lidar- und Fotokamera eines Firmentablets scannen. Es funktionierte aber nicht. Das System soll etwa verschiedene Milchsorten verwechselt oder diese gar nicht oder nur teilweise gezählt haben.

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Besonders unangenehm für das Starbucks-Management ist, dass es noch im Februar damit geprahlt hatte, die KI habe die Lagerhaltung verbessert. Am Donnerstag verkündete Starbucks dann, dass das überraschende Ende eine Entscheidung sei, „zu standardisieren, wie neues Inventar gezählt wird“.

Die KI-Software zur Lagerhaltung kommt auch anderswo zum Einsatz. So soll das Unternehmen etwa auch mit Burger King zusammenarbeiten. Ob es das System dort ähnlich oft danebenliegt, wenn es um die Erkennung und das Zählen von Produkten geht, ist nicht bekannt.

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