ARCHIV - Lehramt-Studenten verfolgen am 07.11.2012 eine Vorlesung "Einführung in die Schulpädagogik" im Audimax der Universität Hildesheim (Niedersachsen). Einklagen von Studienplätzen hat in Niedersachsen kaum noch Erfolg. Foto: Julian Stratenschulte dpa (zu lni: "Einklagen von Studienplätzen hat in Niedersachsen kaum noch Erfolg" vom 13.07.2013) +++(c) dpa - Bildfunk+++

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Jobwunsch
06/30/2014

Technik-Studenten wollen am liebsten zu Google

Laut einer neuen Studie würde Österreichs Technik-Nachwuchs am liebsten bei Google, BMW oder Siemens arbeiten. Wirtschafts-Studenten wollen meist zu Red Bull.

Hätten Österreichs Wirtschaftsstudenten die freie Wahl, würden sie am liebsten bei Red Bull, Google oder BMW arbeiten. Das ist der Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter 6.612 heimischen Hochschülern. Auch bei angehenden Ingenieuren liegen Google und BMW an der Spitze der Beliebtheitsskala - hier schlägt allerdings Elektroriese Siemens den Energy-Drink-Konzern aus Salzburg.

Für die 8. Ausgabe seiner jährlichen Studie hat das Beratungsunternehmen Universum rund 700.000 Studierende und Young Professionals zu ihren Präferenzen bezüglich eines künftigen Arbeitgebers befragt. Am Österreich-Teil Universum Student Survey Austria haben sich 6.612 Studenten im Alter von durchschnittlich 24 Jahren an rund 30 Hochschulen beteiligt.

Stabile Wirtschaftler

Die Befragten erweisen sich dabei als erstaunlich konstant in ihren Präferenzen. So bleiben die Top 3 der beliebtesten Unternehmen mit Red Bull, Google und BMW bei den Wirtschaftsstudenten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum unverändert. Mit Audi, das sich um zwei Plätze verbessern konnte, folgt auf Rang 4 ebenfalls ein Automobilkonzern.

Zugleich scheint die Bankenkrise ihre abschreckende Wirkung zu verlieren, stiegen die Geldhäuser doch im Ranking deutlich auf. So kamen Volksbanken, Erste Group, Bawag P.S.K und Raiffeisen Bank International (RBI) allesamt auf besseren Plätzen zu liegen als im Vorjahr. Die RBI konnte sich um zwei Plätze verbessern und erreicht nun Rang 5 der attraktivsten Arbeitgeber. Mit einem Plus von drei Plätzen schafft es die Nationalbank ebenfalls unter die Top 10 (Platz 8).

Google und Autohersteller

Etwas anders sieht das Bild bei den angehenden Ingenieuren und IT-Experten aus. Hier liegt Google auf Platz 1. Mit Microsoft auf Platz 6 findet sich lediglich ein zweites dezidiertes Computerunternehmen im Kreis der beliebtesten zehn Betriebe. Auf den weiteren Plätzen folgen mit BMW und Siemens zwei Aufsteiger (je ein Plus von zwei Plätzen), wohingegen Audi und Red Bull je zwei Plätze verlieren und auf Rang 4 und 5 landen.

Bei den Ingenieurs- und IT-Studierenden schaffte es mit Porsche sogar noch ein dritter Autohersteller unter die Top 10 (Rang 7), und das mit einem enormen Aufstieg um 17 Plätze. Und auch der Maschinenbauer Andritz kann sich freuen: Die Grazer verbesserten sich um drei Plätze und schafften es mit Rang 9 in die Top 10.

Langfristiges Engagement

Zugleich erweisen sich die heimischen Studierenden nicht nur in ihren Arbeitgeberpräferenzen als relativ treu. So gaben 52 Prozent der Befragten an, fünf oder mehr Jahre bei ihrem ersten Arbeitgeber bleiben zu wollen. Die Erwartungen an das Grundgehalt liegen dabei mit 31.259 Euro geringfügig unter den Zahlen des Vorjahres.

Im Folgenden die Top 10 der "Universum Student Survey Austria 2014":

Ranking bei den Ingenieurswissenschafts- und IT-Studenten:

  1. Google
  2. BMW Group
  3. Siemens
  4. Audi
  5. Red Bull
  6. Microsoft
  7. Porsche
  8. Strabag
  9. Andritz
  10. Voestalpine

Ranking bei den Wirtschaftsstudierenden:

  1. Red Bull
  2. Google
  3. BMW Group
  4. Audi
  5. Raiffeisen Bank International
  6. L'Oreal Group
  7. McKinsey & Company
  8. Österreichische Nationalbank
  9. The Bosteon Consulting Group
  10. Außenministerium