Eine Person hält eine rote E-Zigarette und bläst eine dichte Dampfwolke aus dem Mund.
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Digital Life

Vapes sollen künftig eingebaute Alterskontrollen haben

E-Zigaretten bzw. Vapes sind gerade bei Jüngeren derzeit im Trend. Nahezu überall unterliegen sie aber aufgrund des Nikotins und des damit einhergehenden Suchtfaktors strengen gesetzlichen Regelungen. In den USA sind aromatisierte Vapes überhaupt komplett verboten. Der Grund ist, dass diese besonders attraktiv für Minderjährige sein sollen.

Nun hat die US-Arzneimittelbehörde FDA signalisiert, dass aromatisierte E-Zigaretten künftig eine Zulassung erhalten könnten. Allerdings unter einer Bedingung: sie müssen über eine zuverlässige Altersverifizierung direkt am Gerät verfügen. Davon berichtet Wired.

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App entsperrt Vape

Das Joint Venture Ike Tech, eine Kooperation zwischen dem Hardware-Hersteller Ispire Technology und dem Beratungsunternehmen Chemular, präsentiert nun eine Lösung auf Basis von Biometrie und Blockchain-Technologie. Der Verifizierungsprozess sieht vor, dass Nutzer über eine Smartphone-App ein Ausweisdokument scannen und ein kurzes Video ihres Gesichts aufnehmen. 

Diese Daten werden in anonymisierte Token umgewandelt und über Identitätsdienste wie ID.me abgeglichen, ohne dass persönliche Informationen dauerhaft auf dem Gerät gespeichert werden. Nach erfolgreicher Prüfung schaltet das Smartphone die E-Zigarette via Bluetooth frei. 

Geofencing

Die Ideen von Ispire-CEO Michael Wang gehen noch weiter. So könnte man auf diese Art und Weise auch Geofencing nutzen. Etwa so, dass die Vapes im Umkreis von Schulen nicht funktionieren. 

Dass die Vapes künftig nicht nur eine “Ausweiskontrolle” machen, sondern auch wissen sollen, wo man gerade ist, wirft auch eine ganze Reihe an Datenschutzbedenken auf. Experten wie Stanton Glantz vom Center for Tobacco Control Research an der University of California San Francisco warnen davor, dass technische Lösungen bisher stets umgangen werden konnten. Zudem wird kritisiert, dass die Bluetooth-Koppelung neue Sicherheitsrisiken schaffe und das Grundproblem der Weitergabe von bereits entsperrten Geräten im sozialen Umfeld nicht löst.

Müllproblem

Abseits des Schadpotenzials von Vapes für Minderjährige werfen die Geräte auch Fragen hinsichtlich Elektroschrott und Umwelt auf. Denn in diesen Geräten stecken üblicherweise Lithium-Ionen-Akkus, deren Rohstoffe (wie Lithium und Kobalt) unter hohem ökologischem Aufwand gewonnen werden. Dieser Umstand hat schon ein paar YouTuber zu kuriosen Projekten inspiriert.

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Ein riesiges Problem diesbezüglich ist auch die Entsorgung. Da die Batterien fest verbaut sind, landen Millionen von ihnen fälschlicherweise im Restmüll statt im Elektroschrott, was in Entsorgungsbetrieben und Müllwagen immer häufiger zu gefährlichen Bränden durch Kurzschlüsse führt.

In der EU und auch in Österreich hat die Politik hier schon eingegriffen. So sollen Einweg-Vapes mit Ende des Jahres 2026 verboten werden.

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