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Privatsphäre
06/28/2012

Website zeigt Freizügigkeit auf Facebook auf

„We know what you're doing" - „Wir wissen, was du tust" - lautet die Website des 18-jährigen britischen Webdesigners Callum Haywood. Dieser will damit aufzeigen, wie freizügig Menschen heutzutage nach wie vor mit ihren eigenen Daten – wie Telefonnummern oder Status-Updates über den Chef oder den eigenen Drogenkonsum umgehen.

„Ich hasse meinen Chef." „Gestern war ich betrunken." „Ich finde, dass Marihuana legalisiert gehört." „Ich habe meine Telefonnummer verloren, hier ist meine neue: 0699-xxxxxx." All diese Informationen geben zahlreiche Leute täglich auf dem sozialen Netzwerk Facebook von sich preis und teilen diese Information mit der ganzen Welt – so gesehen auch mit ihrem eigenen Chef oder der Polizei und Drogenfahndung.

Der 18-jährige Brite, der die Website weknowwhatyouredoing.com ins Leben gerufen hat, fasst diese öffentlichen Status-Meldungen nun zusammen. Die Daten hat er via OpenGraph von Facebook. Die Telefonnummern werden ausradiert, nachdem er dafür auf Twitter mehrfach gerügt wurde, als das Projekt online ging.

Haywood will mit dem Projekt aufzeigen, dass es nach wie vor Aufklärungsbedarf beim Datenschutz gibt. Es hat sich noch immer nicht ausreichend herumgesprochen, dass man die Privatsphäreeinstellungen bei Facebook anpassen kann und sein Profil auf „Privat" stellen kann. Dies empfiehlt der 18-jährige den Menschen, die auf seiner Website auftauchen. 

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