Bei Oil Enterprise wird man zum Lenker eines Ölkonzerns

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Wirtschafts-Simulation
09/06/2015

Oil Enterprise im Test: Guter Erdöl-Spaß im Frühstadium

Die futurezone-Community hat das Early-Access-Spiel "Oil Enterprise" bei Steam getestet. Das Urteil der drei Tester fällt mit 2:1 Stimmen positiv aus.

Oil Enterprise ist eine Wirtschaftssimulation, bei der es darum geht, einen Ölkonzern aufzubauen und möglichst gewinnbringend zu führen. Das Spiel umfasst den kompletten Geschäftsprozess, von der Sicherung von Förderrechten, dem Aufbau von Infrastruktur, dem Raffinieren des Rohstoffs bis hin zum Vertrieb. Dazu kommt ein dynamischer Weltmarkt, Förderregionen mit unterschiedlichen Herausforderungen und plötzlich eintretende Ereignisse, die sich positiv oder negativ auf den Spielverlauf auswirken.

Globales Business

Mario, Roman und Thomas aus der futurezone-Community haben Oil Enterprise auf der Steam-Plattform für uns getestet. "Das Spiel erinnert am Anfang sehr an Spiele aus alten Zeiten, wie Industrie-Gigant, Theme Hospital oder The Sims. Außerdem ein bisschen an Tetris, denn man muss Gebäude schlichten, damit alles Platz hat", meint Thomas. Das Rohöl kann in 15 verschiedenen Regionen rund um den Globus gefördert werden. Darin findet man insgesamt 90 Ölfelder.

Beim Aufbau der eigenen Firmenzentrale stehen 20 verschiedene Gebäudetypen zur Verfügung. "Unter anderem verschiedene Pumpenstationen, Raffinerien, Lager, Logistik, Werkssicherheit und Instandhaltung", berichtet Mario. "Durch Verbesserungen am Hauptquartier lässt sich Öl besser und schneller produzieren." Bei der Ölförderung kann es zu unterschiedlichen Ereignissen kommen, die den Spielverlauf positiv oder negaitv beeinflussen. Mario: "Wenn irgendwo ein Krieg ausbricht, kann es schon mal vorkommen, dass nichts produziert wird."

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Schwierigkeitsstufen

"Die Idee hinter dem Spiel ist einfach. Intelligente Baureihenfolge, ständige Kontrolle des Marktes und der eigenen Engpässe verschaffen dem Spieler den nötigen Überblick, um die richtigen Entscheidungen zu treffen und sein Imperium zu etablieren", beschreibt Thomas den Spielverlauf. Das Spiel bietet Missionen mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen. "Ist man am Anfang noch auf einer kleinen Farm mit sehr begrenzten Möglichkeiten, ändert sich das Spiel ab der dritten Mission schon gewaltig. Da hat man die erste Chance, global zu expandieren und andere Kontinente zu erobern."

Unterschiedliche Resümees

Das Spielerlebnis wird von den futurezone-Community-Testern unterschiedlich bewertet. Mario und Thomas können Oil Enterprise einiges abgewinnen. Sie finden die Wirtschaftssimulation "sehr fesselnd" und loben die Vielfalt an Entwicklungsmöglichkeiten als Öl-Tycoon. "Die Grafik ist weit von detailreich entfernt, man gewöhnt sich aber recht schnell daran."

Roman dagegen zeigt sich weniger beeindruckt: "Jeder zweitklassige Farmville-Klon hat mehr Umfang und Spieltiefe als Oil Enterprise. Das Spiel ist noch im Early-Access-Modus, aber im Moment ist es nach einer Stunde langweilig." Mario hält das noch im Aufbau begriffene Spiel hingegen für relativ gelungen: "Im Großen und Ganzen ist das Spiel besser als andere Early-Access-Games."

Spiel wird erweitert

Oil Enterprise sollte noch eine Reihe von Updates erhalten. Neuerungen und Fehlerbehebungen erhält das Spiel derzeit im Rhythmus von wenigen Wochen. Laut dem derzeitigen Entwicklungsstand wird das Spiel von den futurezone-Community-Testern jedenfalls mit 2:1 Stimmen positiv bewertet.