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09.01.2013

Erster Eindruck von Fujifilms X100S und X20

Der Foto-Konzern hat die Nachfolger der X100 und der X10 vorgestellt. Während das Äußere nahezu unverändert geblieben ist, wurde im Inneren einiges verbessert. Besonders die Auslösegeschwindigkeit und der Autofokus haben einen deutlichen Leistungssprung verzeichnet.

Fujifilm setzt weiterhin auf seine Premium-Schiene im Retro-Look. Im Rahmen der CES wurden erstmals die Modelle X100S und X20 gezeigt. In Sachen Body und Objektiv hat sich nichts getan, rein äußerlich sind die Kameras darum kaum von den älteren Modellen zu unterscheiden. Auch die Objektive haben sich nicht verändert, die X20 hat eine Brennweite von 7,1-28,4 mm, was bei einem 35-mm-Sensor 28-112 mm entspricht. Die Blende lässt sich maximal auf f2-2,8 öffnen. Bei der X100S kommt eine Fixbrennweite mit 23 mm (35 mm Kleinbild-Equivalent) mit einer maximalen Blende von f2 zum Einsatz.

Auch bei der Verarbeitung hat sich nichts verändert. Wie schon bei den Vorgängern sind die beiden Kameras zwar schwer, wirken aber auch robust und widerstandsfähig. Auch die Sensorgröße ist gleich geblieben, die X20 nutzt einen 2/3" CMOS-Sensor, während bei der X100S die größere APS-C-Variante zum Einsatz kommt. Gesteigert wurde die maximale Auflösung der X100, so fotografiert die X100S jetzt mit 16,3 statt mit 12 Megapixel.

Fujifilm X20 und X100S

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Fujifilm X20

Fujifilm X20

Fujifilm X20

Fujifilm X100S

Fujifilm X100S

Fujifilm X100S

Bei beiden Kameras wurde erstmals auf den Tiefpassfilter verzichtet. Dadurch fällt mehr Licht auf den Sensor und auf den Autofokusdetektor. Das macht den Autofokus deutlich schneller als bei den Vorgängern, was auch beim Hands-On sehr deutlich aufgefallen ist. Selbst in schummrigem Licht konnten sowohl die X20 als auch die X100S blitzschnell fokussieren, was sie etwa auch für ambitionierte Street-Photography interessant machen dürfte.

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