Ein Mann im Freien blickt auf seine Garmin-Smartwatch.

Garmin-Smartwatches sind für viele Outdoor-Enthusiasten die erste Wahl.

© Garmin
Wählen Sie FUTUREZONE als bevorzugte Google-Quelle

Produkte

So können ChatGPT oder Claude eure Garmin-Daten analysieren

Garmin soll bald eine direkte Anbindung an Chatbots erhalten. Das Ganze ist allerdings kein Projekt von Garmin selbst, sondern stammt von einem Drittanbieter. Rod Trent, der in seinem Brotberuf Microsoft-Manager ist, verrät auf seinem privaten Blog mehr über ein Projekt, mit dem eine Schnittstelle zu Garmin-Daten für KI-Chatbots geschaffen werden kann.

Der Garmin Chat Connector basiert auf Garmin Chat Desktop, einem Windows-Programm, das es erlaubt, verschiedene KI-Modelle zu seinen Gesundheitsdaten zu befragen. Mit dem neuen Garmin Chat Connector kann der Zugriff zu den Daten direkt in den Chatbots von KI-Anbietern hinterlegt werden. 

Vorerst werden dafür nur Claude und ChatGPT unterstützt. Von Garmin-Uhren aufgezeichnete Fitnessdaten sollen direkt von den KIs verarbeitet werden, die auf dieser Basis Fragen zu Fitness, Schlaf und Gesundheit beantworten können. 

➤ Mehr lesen: Zu Besuch bei Garmin: Von Flugzeugen bis zum Smartwatch-Backofen

Geheimer Zugriffsschlüssel für sicheren Datenaustausch

Ein Protokoll namens Model Context Protocol (MCP) soll es KI-Systemen erlauben, sicher auf externe Datenquellen zuzugreifen. Der Zugriff erfolgt über eine private URL mit geheimem Zugriffsschlüssel. 

Das neue Tool kann auf Basis von Messdaten zu Schlafphasen, Herzfrequenzvariabilität, VO2max-Analysen und Aktivitätsdaten auf Nutzerfragen antworten. Insgesamt sollen 16 Datentools aus 5 Kategorien zum Einsatz kommen, die der KI eine Grundlage zur Beantwortung beliebiger Fragen liefern. Man soll sie etwa fragen können: „Wie habe ich heute geschlafen?“ oder „Wie hoch war meine Belastung heute beim Laufen?“

Whoop

Garmin-Konkurrent Whoop hat eine solche Funktionalität nativ in seine hauseigene App integriert. Der KI-Trainer hat Zugriff auf die per Whoop aufgezeichneten Werte und kann so entsprechend passgenaue Infos dazu geben. Technische Basis dieses Assistenten ist OpenAIs GPT.

➤ Mehr lesen: Whoop im Test: 400 Euro für einen Fitness-Tracker ohne Display

Andere Techfirmen arbeiten ebenfalls an Tools zur Analyse von Gesundheitsdaten. Microsoft stellte kürzlich etwa Copilot Health vor, ein Tool, das die Analyse von medizinischen Befunden erlaubt. Auch Amazon testet KI-Gesundheitstools.

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!

Kommentare