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KI und smarte Brillen: Was von der Google-Keynote heute zu erwarten ist

Am Dienstag eröffnet Firmenchef Sundar Pichai die Google I/O. Es ist die jährliche Konferenz des Suchmaschinenkonzerns, bei der das Unternehmen seine neuesten Innovationen präsentiert.

Schauplatz ist das Shoreline Amphitheater im Silicon Valley, in dem üblicherweise Konzerte stattfinden, nur einen kurzen Fußweg von Googles Firmenzentrale entfernt. Die 2-tägige Veranstaltung richtet sich zwar primär an Softwareentwickler, dient aber weltweit als wichtiges Schaufenster für die zukünftige technologische Ausrichtung des Konzerns. Und weil Künstliche Intelligenz derzeit alles beherrscht, dürfte die I/O auch heuer zu einer KI-Show werden.

Bereits im Vorfeld gab es einen Ausblick auf neue Hardware. Vergangene Woche hat das Unternehmen mit den Googlebooks eine neue Art Notebook vorgestellt, allerdings ohne viele Details zu nennen. 

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Gemini und KI-Agenten

Googles hauseigenes KI-Modell und ChatGPT-Alternative trägt den Namen „Gemini“. Es ist davon auszugehen, dass Google am Dienstagabend einige Neuerungen dafür präsentiert. Möglich wäre die Präsentation der neuesten Version Gemini 4.0.

Ein heißes Thema sind derzeit auch KI-Agenten. Anstatt einer Künstlichen Intelligenz in einem Chat nur Fragen zu stellen, können diese vollautomatisch Aufgaben für einen übernehmen. Das heißt, sie können selbstständig Flüge buchen oder E-Mails und Kalender sortieren. Schlagzeilen machte hier etwa der Österreicher Peter Steinberger, der mit seinem selbst entwickelten KI-Agenten „OpenClaw“ begeistern konnte. Mittlerweile arbeitet Steinberger für ChatGPT-Macher OpenAI.

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Gerüchten zufolge soll Google mit „Remy“ seinen eigenen OpenClaw-Konkurrenten vorstellen. Der Google-KI-Agent soll tief in das Google-Ökosystem integriert werden und auf Basis von Gemini funktionieren. Die Gemini-App am Android-Handy soll damit nicht nur Fragen beantworten, sondern auch proaktiv Handlungen für einen durchführen.

KI-Brillen

Im Rahmen der Vorjahres-I/O hat Google angekündigt, es auch wieder mit smarten Brillen versuchen zu wollen. Google will dabei auf mehrere Modelle setzen. Dazu gehören solche, die auf Display und Kamera verzichten und mit denen man mit dem KI-Assistenten lediglich per Sprache interagiert. Auch der Facebook-Konzern Meta bietet in Kooperation mit Ray-Ban diese Art von Geräten an. Zudem soll es von Google Varianten mit Display geben, also solche, die Informationen in das Blickfeld der Träger einblenden können.

Im Vorjahr hieß es, dass die Brillen mit „Android XR“, wie das neue Betriebssystem heißen wird, noch 2026 auf den Markt kommen. Bislang ist das aber noch nicht passiert. Es ist aber gut möglich, dass nun weitere Details dazu genannt werden und ein Start unmittelbar bevorsteht. Denn die Software soll auch anderen Herstellern zugänglich gemacht werden und dazu passen die Gerüchte, wonach Samsung erste Brillen auf Basis von Android XR im Sommer veröffentlichen möchte.

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Lautsprecher

Google will seinen KI-Assistenten nicht nur auf Smartphones, sondern auch in das Zuhause der Anwenderinnen und Anwender bringen. Zum Einsatz kommt dabei eine Gerätekategorie, der Amazon mit „Alexa“ zum Durchbruch verholfen hat, nämlich smarte Lautsprecher.

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Auch hier hat Google bereits im Vorjahr ein neues Modell in Aussicht gestellt. Die Konferenz dürfte nun der ideale Ort sein, hier konkrete Ankündigungen zu machen.

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Thomas Prenner

ThPrenner

KURIER-futurezone Chefredakteur. Beschäftigt sich viel mit Dingen, die man täglich nutzt und schreibt darüber. Sitzt außerdem gerne am Fahrrad.

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