Leica MP black paint no. MP-33
Leica-Kamera soll bei Versteigerung 800.000 Euro bringen
Die Leica MP wurde erstmals 1956 vorgestellt und ist eine Variante der legendären Leica M3. Sie zeichnete sich durch ein fortlaufendes Nummerierungssystem aus, das unabhängig von den Standardseriennummern war. Insgesamt wurden nur 402 Exemplare der Leica MP produziert.
Ein solches Stück Fotografiegeschichte kommt nun in Wien unter den Hammer. Bei der bekannten Leitz Photographica Auction in der Westbahnstraße kann in den kommenden Wochen für die Leica MP mit der Nummer 33 geboten werden. Der Preis startet bei 400.000 Euro. Der Schätzpreis liegt zwischen 700.000 und 800.000 Euro.
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Leica MP black paint no. MP-33
© Leitz Photographica Auction
Was die Leica MP-33 noch zusätzlich begehrt macht, ist ihre schwarze Farbe. Insgesamt wurden nämlich nur 141 Exemplare der Leica MP mit einer schwarzen Lackierung gefertigt, wie es auf der Website von Leitz Photographica Auction heißt. Die zur Auktion gelangte Leica MP-33 wurde jedenfalls 1957 produziert und wurde mit dem schwarzen Leicavit und einem Summicron-Objektiv 2/5 cm nach Schweden geliefert.
Die teuersten Kameras wurden in Wien versteigert
Die Westbahnstraße 40 ist übrigens unter Kameraenthusiasten eine weltbekannte Adresse. In dem Wiener Auktionshaus wurde nämlich 2022 eine Leica 0-Serie von Oskar Barnack versteigert - jener Ingenieur, der die frühen Leica-Kameras maßgeblich entwickelt hat. Diese Leica 0-Serie wurde für 14,4 Millionen Euro versteigert, was sie zur weltweit teuersten Kamera macht.
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3 Jahre später, im Juni 2025 brachte es ein Prototyp der Leica 0-Serie - ebenso bei der Wiener Leitz Photographica Auction - auf 7,2 Millionen Euro, was sie zur zweitteuersten Kamera überhaupt macht.
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