Mark Zuckerberg trägt die Meta Ray-Ban Display.

Mark Zuckerberg trägt bei einem Event im September 2025 die Meta Ray-Ban Display.

© REUTERS / Carlos Barria
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Meta zieht Bezahlschranke in seine smarten Brillen ein

Erst vor einer Woche hat Meta 3 neue Modelle seiner smarten Brillen präsentiert. Anders als die vorherigen tragen sie kein Ray-Ban- oder Oakley-Logo, obwohl sie in Zusammenarbeit mit deren Mutterkonzern EssilorLuxottica entwickelt wurden. Hintergrund ist, dass sie ohne die berühmte Marke günstiger verkauft werden können.

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Doch wenn man mit der Hardware schon weniger Umsatz macht, wieso dann nicht die Einnahmen über die Software steigern? Das war offenbar der Gedanke hinter dem neuen Meta One Premium Abo.

Kylie Jenner trägt die neue smarte Sonnenbrille von Meta

Für die neuen Meta Glasses kooperiert der Konzern mit Kylie Jenner

Wie The Verge meldet, hat Meta z. B. die Funktion „Audioverstärkung“ („Conversation Focus“) still und heimlich hinter eine Bezahlschranke gepackt. Ohne Abo kann man seine Meta-Brille nur noch 3 Stunden pro Monat als Hörhilfe nutzen, also um die Stimme des Gegenübers zu verstärken.

Abomodell „Meta One“ seit Mai

Der Konzern hatte sein Abomodell Meta One Ende Mai gestartet. Es betrifft Funktionen über verschiedene Plattformen auf Mobilgeräten, d. h. Facebook, WhatsApp und Instagram, sowie die Meta-KI. Und weil die laut Meta essentieller Teil der smarten Brillen ist, sind diese nun vom Abo umfasst.

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Auf seinen Hilfe-Seiten betont das Unternehmen mehrmals, dass man auch ohne Abo „Zugriff auf die Funktionen der AI Glasses“ habe. Gleichzeitig ist dort zu lesen, dass man mit dem Meta-One-Premium-Tarif „mehr Zugriff auf KI-Funktionen“ hat. Welche genau das sind, erfahre man standortabhängig beim Onboarding. 

In den USA kostet dieser Abo-Tarif 19,99 US-Dollar, für Österreich nennt Meta keinen Preis. Beim Versuch der futurezone-Redaktion, sich auf einem Mobilgerät dafür anzumelden, war die Option am Donnerstag nicht verfügbar.

Niedrige Nutzungslimits

Selbst mit dem teuren Premium-Abo sind die Nutzungslimits offenbar sehr eng gefasst. Die Audioverstärkung kann man damit in 30 Tagen lediglich 15 Stunden lang nutzen. 

Wenn man die Brille ernsthaft als Hörhilfe im Alltag nutzen will, reicht das wohl nicht einmal für 2 Tage pro Monat. Nicht genutzte Stunden verfallen einfach, man kann sie nicht als Guthaben ins Folgemonat „mitnehmen“.

Offline-Nutzung möglich

Laut The Verge braucht es die Meta-KI für die Audioverstärkung überhaupt gar nicht – sie passiert lokal auf der Brille. Daraus ergibt sich ein Workaround: Wenn man das mit der Brille verbundene Smartphone vom Internet trennt, funktioniert die Audioverstärkung ohne Beschränkung.

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Das führt jedoch das Konzept der smarten Brille ad absurdum – nützlich wird sie ja gerade weil sie dank Internetzugriff Informationen liefern kann. Meta war gegenüber The Verge nicht zu einem Statement bereit.

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