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Betriebssystem

Nicht totzukriegen: Windows XP wird 15 Jahre alt

Am 25. Oktober feiert das wohl beliebteste Microsoft-Betriebssystem aller Zeiten Geburtstag. Vor 15 Jahren startete der weltweite Verkauf von Windows XP. Allein in den ersten fünf Jahren wurden mehr als 400 Millionen Kopien verkauft - und das, obwohl der Volume License Key, mit dem auch illegale Kopien aktiviert werden konnten, bereits einen Monat vor dem offiziellen Verkaufsstart online leakte. Das Betriebssystem erhielt insgesamt drei Service Packs und wurde bis zum 8. April 2014 mit Sicherheitsupdates versorgt.

Wenig relevant in Österreich

Obwohl es heutzutage keinen Support mehr gibt, hält sich das Betriebssystem hartnäckig. Laut Online-Dienst StatsCounter hat Windows XP nach wie vor einen Marktanteil von 5,44 Prozent. Jahrelang hielt sich das System hartnäckig, der Nachfolger Vista konnte XP nie wirklich gefährlich werden. Nach dem Support-Ende erfolgte zwar ein ordentlicher Absturz, dennoch hält man sich auf einem eindrucksvollen Niveau. Zum Vergleich: OS X kann derzeit knapp 9,81 Prozent Marktanteil vorweisen.

Microsoft chairman and chief software architect Bill Gates makes a point during the Microsoft XP launch in New York October 25, 2001. Windows XP went on sale worldwide today. REUTERS/Shannon Stapleton
In Österreich spielt Windows XP keine Rolle mehr. Mit 2,48 Prozent Marktanteil liegt man weit hinter Windows 7 (33,72 Prozent) und Windows 10 (33,55 Prozent). Dennoch scheinen dem hoffnungslos veralteten Betriebssystem noch mehr Menschen Vertrauen zu schenken als dem Nachfolger Windows Vista (1,56 Prozent) und Windows 8 (2,08 Prozent).

Wechsel von MS-DOS auf NT

Windows XP stellte einen kleinen Quantensprung für viele Nutzer dar. Es war das erste Consumer-Betriebssystem, das auf dem stabileren NT-Kernel basierte. Dadurch wurde auch der Siegeszug des deutlich moderneren Dateisystems NTFS möglich, das ebenfalls bislang den für Unternehmen vorgesehenen NT-Betriebssystemen wie Windows 2000 und Windows NT vorbehalten war. Für Kritik sorgte jedoch die Zwangsaktivierung, bei der XP "nach Hause telefonierte" - wer zu viele Komponenten am PC austauschte, riskierte, dass er das Betriebssystem neu aktivieren musste. Zudem wurde kritisiert, dass XP zu viele Daten sammeln würde.

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