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01.08.2011

Nokia führt neues Namensschema bei Handys ein

Statt Buchstaben wie C, X oder E kommen künftig nur mehr Zahlen zum Einsatz. Deren Höhe lässt auf die Funktionalität und den Preis des Geräts schließen. Den Anfang macht das "500", das ab September die neue Mittelklasse darstellt.

Der finnische Handy-Konzern hat mit der Ankündigung des neuen Handys „ Nokia 500“ ein überarbeitetes Namensschema eingeführt. Das Unternehmen hat sich von den Buchstaben-Präfixen (C, E, N, X) getrennt, künftig sollen nur mehr Zahlen – wie es schon in den 1990ern üblich war – über das Können des Gerätes Auskunft geben. Die neue Bezeichnung setzt sich aus drei Ziffern zusammen. Ähnlich wie bei deutschen Automarken gilt: Je höher die Nummer, desto potenter – und teurer – das Handy. Einsteiger-Modelle sind mit einer 100er-Nummer gekennzeichnet, Highend-Geräte führen ein 900er-Zahl. Bei den letzten zwei Stellen will Nokia eine fortlaufende Nummerierung einführen.

Fünfhundert mit guter Ausstattung
Das 500, das den Anfang macht, soll spätestens im September für rund 150 Euro verfügbar sein. Das Gerät nützt das OS Symbian Anna. Technisch wird einiges geboten: 1 Ghz Prozessor, 3,2 Touch-Display mit 640x320 Pixel, WLAN, HSPA, Bluetooth, 2GB Speicher, 5-MP-Cam. Das Handy ist mit 93 Gramm relativ leicht.