Ugreen DH4300 Plus

Ugreen DH4300 Plus 

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Ugreen-NAS im Test: Nie wieder für Cloud-Speicher zahlen?

Ist die Speicherlösung ein Schritt in Richtung digitale Souveränität?

Das mit dem Cloud-Speicher ist so eine Sache. Ein paar GB stellen die Anbieter meist kostenlos zur Verfügung und locken uns User in eine Falle. Denn bei diesen Gratisangeboten greift man natürlich gerne zu, gewöhnt sich rasch daran und stößt dann aber bald an die Grenzen des Speicherlimits. Mit ein paar wenigen Euro monatlich, fällt der Einstieg in die Welt des kostenpflichtigen Cloud-Speichers nicht allzu schwer. 

Aber auch hier wird der Hunger nach immer mehr Speicherplatz größer. Mittlerweile habe ich ein Cloud-Speicher-Abo bei Google und Apple. Ungefähr 20 Euro werfe ich den beiden Unternehmen jeden Monat dafür hinterher. Die Tendenz bei Kosten und Abhängigkeit ist konsequent steigend. 

Netzwerkfestplatte statt Cloud-Abo

Es geht doch auch anders - dachte ich mir und habe mich nach Lösungen umgesehen, bei denen man die digitale Souveränität zurückgewinnt. Dabei landet man umgehend bei den üblichen Netzwerkfestplatten (Network-attached storage, NAS). Fündig wurde ich bei Ugreen - ein relativ neuer und noch unbekannter Anbieter.

In der Folge konnte ich die Ugreen DH4300 Plus ausgiebig testen und herausfinden, ob man sich dadurch tatsächlich die kostenpflichtigen Cloud-Speicher-Abos sparen kann. Im folgenden Video seht ihr das Unboxing des "kleinen Bruders" DH2300. 

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Womit wir es zu tun haben

DH4300 Plus ist ein relativ unscheinbarer, grauer Kubus. Auf der Rückseite gibt es 2 Stück USB-3.2-Anschlüsse, eine 2,5-GbE-LAN-Buchse sowie einen HDMI-Anschluss. Auf der Vorderseite gibt es noch einen USB-C (3.2) Port und mehrere LEDs, die im laufenden Betrieb leuchten. Das Betriebssystem der NAS "UGOS PRO" basiert auf Debian/Linux

Die NAS bietet Platz für 4 Festplatten (4-Bay). Angetrieben wird sie vom Prozessor Rockchip RK3588 auf ARM-Basis (A76 + A55), der 8 Kerne aufweist. Der Arbeitsspeicher beträgt 8 GB (LPDDR4X) und ist fest verlötet, sodass er nicht erweitert werden kann. 

Die Festplatten befinden sich unter einer Abdeckung und werden senkrecht in das Gerät gesteckt. Ich habe für den Test 4 Stück einer Western Digital HDD (WD40EFPX) mit jeweils 4 TB Speicherplatz verwendet. 

Die Inbetriebnahme der Ugreen DH4300 Plus ist denkbar einfach. Sobald man die Smartphone-App gestartet hat, wird man durch das Setup-Menü geführt. Man kann dabei praktisch nichts falsch machen. Das Einzige, das möglicherweise für Kopfzerbrechen sorgen könnte, ist die Frage, für welche RAID-Variante man sich entscheiden möchte.

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Der Verwendungszweck

Da ich die NAS für private Zwecke im Einsatz habe, habe ich die Festplatten mit den üblichen Daten gefüllt: jede Menge Fotos und Videos, meine alte mp3-Sammlung sowie Filme, Serien und alle möglichen archivierten Daten. Die Übertragung von herkömmlichen externen Festplatten auf die NAS dauert natürlich mehrere Stunden - vor allem benötigen die vielen kleinen Fotodateien viel Zeit. 

Das UGOS PRO lässt sich etwa so verwenden, wie jedes andere Betriebssystem, nur dass es auf dem Desktop in einem Browserfenster bedient wird. Dort kann man die einzelnen Dateien über die Ordnerstruktur ansteuern. Für Musik, Fotos und Filme bietet Ugreen jeweils eine spezielle Anwendung innerhalb des NAS-Betriebssystems. 

Diese Anwendungen können sowohl im Browserfenster als auch in der Ugreen-App am Smartphone oder Tablet genutzt werden. Außerdem ist der Zugriff auf die NAS nach Eingabe der Login-Daten ortsunabhängig möglich. Notwendig dafür ist nur eine stabile Internetverbindung.

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Fotos speichern und verwalten

Die Foto-App funktioniert wunderbar und sorgt für eine gute Übersichtlichkeit. Fotos können nach Aufnahmedatum und -standort sortiert werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Plug-ins für Gesichts-, Text- und Objekterkennung zu installieren. Auf diese Weise können Alben nach Standorten, Personen oder Ähnlichem automatisiert erstellt werden. Das ist extrem praktisch. 

Ebenso nützlich ist die Foto-Backup-Funktion. Nimmt man mit dem Handy ein Foto oder Video auf, wird es - je nach Einstellung - umgehend auf der NAS gespeichert. Dabei wird für jeden Monat automatisch ein eigener Ordner angelegt. Das Erstellen des Backups ist sowohl im Mobilfunknetz als auch nur im WLAN möglich.

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Das Erstellen von Alben mit der Foto-Anwendung innerhalb der Ugreen-App ist überaus praktisch gelöst. 

Lokal gespeicherte Musik

Auch die Musik-App ist nahezu einwandfrei gelöst. Je nachdem, wie schön man seine mp3/flac/wav-Sammlung katalogisiert und beschriftet hat, lässt sich das Sortieren nach Alben, Interpreten usw. nutzen. Ansonsten liefert die Suchfunktion stets die gewünschten Ergebnisse. 

Die Musik-Anwendung innerhalb der Ugreen-App kann auch auf dem Smartphone genutzt werden - selbst im Sperrbildmodus, so wie man es etwa von Musik-Streaming-Services gewohnt ist. Nicht möglich ist, dass etwa die Apple-Music-App auf die mp3-Dateien zugreift, die auf der NAS liegen.

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Die Musik-Anwendung ist durchaus brauchbar und lädt zum Verweilen ein.

Das hauseigene Video-Streaming

Grafisch am schönsten umgesetzt ist die Theater-Anwendung, mit der man lokal gespeicherte Filme und Serien ansehen kann. Sie erkennt die jeweiligen Inhalte und liefert zu allen Titeln die jeweiligen Beschreibungen und Bilder. Dafür holt sich die App alle möglichen Infos aus dem Web, unter anderem von The Movie Database (TMDB). Das Ergebnis sieht aus, als würde man eine moderne Streaming-App mit lokalen Inhalten nutzen. 

Die Theater-App ist mit Chromecast leider nicht kompatibel. Man kann also nicht am Handy oder Tablet einen Film auswählen und ihn durch Drücken des "Chromecast"-Symbols auf einem Android-TV-Gerät abspielen lassen. Dafür gibt es eine eigene Theater-App für Android-TV - unabhängig von der eigentlichen Ugreen-App. Mit der Anwendung lassen sich dann die auf der NAS gespeicherten Filme und Serien auch auf dem TV-Gerät ansehen.

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Die Theater-Anwendung braucht sich vor Netflix nicht verstecken. Sie sieht auf einem Android TV übrigens genauso aus, wie auf dem Laptop. 

Daten speichern

Die üblichen Dokumente und archivierten Dateien können im Betriebssystem UGOS PRO über ein gewöhnliches Ordnersystem angesteuert werden. Befindet man sich im selben Netzwerk wie die NAS, kann sie im Finder oder Explorer als eigenes Laufwerk angezeigt und angesteuert werden. Natürlich sind sämtliche Dateien, Fotos, Videos und Filme in der Ordnerstruktur auch in der Ugreen-App am Tablet oder Smartphone über das Internet abrufbar.

Darüber hinaus bietet UGOS PRO eine detaillierte Übersicht über den aktuellen Zustand des NAS-Systems sowie zahlreiche Möglichkeiten, die Netzwerkfestplatte zu verwalten. Auch ein App-Store ist integriert, über den weitere Anwendungen und Plug-ins installiert werden können.

Ein kurzes Zwischenfazit

Wer auf der Suche nach einer vernetzten, smarten und umfassenden Speicherlösung ist, ist bei der Ugreen DH4300 Plus ganz sicher richtig. Man hat damit ein super praktisches Tool für die Archivierung und Ordnung seiner Fotos, man kann auf lokal gespeicherte Musik, Filme und Serien zurückgreifen – immer und überall. 

Für solche privaten Zwecke gibt es an der Ugreen-NAS absolut nichts auszusetzen. Bis hierher ist sie mit den üblichen Cloud-Lösung zum Speichern von Dateien und Medien absolut konkurrenzfähig, sowohl was die Usability angeht, als auch preislich.

Die Schwachstellen

Wer schon einmal mit einer NAS von Synology zu tun hatte, wird sich in der Ugreen-Welt etwas alleingelassen vorkommen. Während es bei Synology eine riesige und lebhafte Community gibt, die mit Tipps und Tricks und allerlei hilfreichen Anleitungen zur Seite steht, gibt es derzeit für die Ugreen-NAS noch keine vergleichbare Nutzerbasis. 

Das zeigt sich auch an den verfügbaren Anwendungen im Ugreen-App-Store. Die Auswahl dort ist mehr als beschränkt, sodass man kaum brauchbare Apps findet. Hier könnte man sich durchaus eine größere Vielfalt wünschen. Bleibt die Hoffnung, dass mit der Zeit sowohl die App-Auswahl als auch die Community wächst. Dafür ist Docker für die Ugreen-NAS verfügbar. 

Docker ist eine Plattform, mit der man Anwendungen in isolierten und leichtgewichtigen Containern ausführen kann. Und zwar auf demselben Linux-Kernel wie das Hauptsystem, allerdings davon getrennt und unabhängig. Das bedeutet, dass man auf der Ugreen-NAS zahlreiche Programme und Apps selbst installieren und nutzen kann - sofern man sich gut genug mit Linux auskennt. 

Jetzt wird's kompliziert

Mit der Absicht, kostenpflichtigen Cloud-Speicher zu ersetzen, geht mein Anspruch an eine NAS aber über das reine Speichern von Dateien hinaus. Ähnlich wie es bei Google Drive, iCloud oder Dropbox möglich ist, möchte ich meine NAS permanent im Finder oder Explorer als Netzwerklaufwerk verfügbar haben. 

Dieser private Cloud-Speicher soll aber nicht nur im hauseigenen WLAN als Laufwerk in der Seitenliste des Finder (macOS) oder Explorer (Windows) abrufbar sein, sondern wirklich jederzeit über eine Internetverbindung. Nur in einem solchen Fall würde ich mir das Abo bei Google ersparen können. 

Leider ist das mit der Ugreen DH4300 Plus nicht so ohne Weiteres möglich. Dafür muss man relativ tief in die Materie eintauchen. All jene, die sich aber nicht näher mit Sachen wie WebDAV, Tailscale, IP-Adressen, TLS-Zertifikaten, IPv4 und Portfreigaben beschäftigen wollen, sind auf andere Lösungen angewiesen, damit die NAS permanent als eigenes Laufwerk abrufbar ist.

Ich habe es mit Tailscale ausprobiert und es hat einwandfrei geklappt. Leider sind Datendurchsatz und Verbindungsgeschwindigkeit über ein Tailscale-VPN nicht allzu schnell. Wer darüber größere Datenmengen schicken möchte, muss Geduld haben. 

Die Frage nach der Sicherheit

Weil das Setup eines solchen Konstrukts nicht ganz so trivial ist, ist es schade, dass es für Ugreen-Systeme eine vergleichsweise kleine Community gibt. Man findet zwar Anleitungen und Tutorials, die Auswahl ist aber ziemlich begrenzt. 

Wer beim Betrieb solcher Netzwerkangelegenheiten nicht allzu fit ist, sollte die Sache mit der Sicherheit bedenken: Ein kleiner Fehler im Setup und man offenbart im Netz seine gesamten Daten. Damit all meine persönlichen Daten, Fotos und Videos gut geschützt sind, überweise ich dann doch gerne ein paar Euro an Google oder Apple.

Ugreen DH4300 Plus

Das Betriebssystem UGOS PRO ist wie ein Linux in einem Browserfenster.

Weitere Einschränkungen

Die Ugreen DH4300 Plus ist mit ihrem ARM-Chip und dem Debian/Linux-basierten Betriebssystem wie ein Mini-PC und daher recht flexibel verwendbar - sofern man sich gut genug damit auskennt. An UGOS PRO von Ugreen führt allerdings kein Weg vorbei: Es ist nicht möglich, ein alternatives Betriebssystem zu installieren. 

Die 8 GB RAM sind fix verlötet und können nicht erweitert werden. Das ist ein bisschen schade, wenn man eine langfristige Nutzung beabsichtigt. Zudem gibt es keine Möglichkeiten, M.2-Erweiterungskarten zu nutzen. 

Mit dem LAN-Port ist eine Datenübertragung von 2.5GbE (2.5 Gigabit Ethernet) verfügbar. Für den privaten Anwendungsbereich ist das mehr als ausreichend. Wer aber etwas anspruchsvollere Aufgaben erledigen möchte, könnte damit eventuell an die Grenzen stoßen. 

Der Energieverbrauch

Eine Netzwerkfestplatte läuft in der Regel 24/7. Bei solchen Geräten kann der Energieverbrauch schnell auf die Stromrechnung schlagen und damit die laufenden Betriebskosten in die Höhe treiben. Glücklicherweise lässt sich die Ugreen DH4300 Plus vergleichsweise energiesparsam betreiben.

Wenn sie gerade beansprucht wird und alle 4 Festplatten laufen, dann geht der Energieverbrauch auf 25 bis 30 Watt hoch. Wenn man die KI-Tools nutzt, etwa in der Foto-Anwendung, dann kann es sogar kurzzeitig auf bis zu 40 Watt hochgehen. Die meiste Zeit wird sich die NAS aber im Leerlauf (Idle) befinden. Dann zieht sie zwischen 5 und 7,5 Watt.

Ugreen DH4300 Plus

Die Anschlüsse auf der Rückseite der Ugreen DH4300 Plus

Kosten im Vergleich

Derzeit kostet die Ugreen DH4300 Plus im Webshop des Herstellers 359 Euro. Ein Stück der von mir verwendeten 4-TB-Festplatten kostete aktuell rund 125 Euro. Insgesamt steht die NAS also mit ungefähr 859 Euro zu Buche. Wie lange man mit diesem Geldbetrag einen vergleichbaren Cloud-Speicher bei Google, Apple und Dropbox bezahlen kann, ist nur bedingt vergleichbar. 

Die Anbieter verpacken ihre Cloud-Lösungen meist in irgendwelche Bundle-Angebote: Google gibt beispielsweise die Nutzung von Gemini Pro dazu, Apple legt zum Teil die Streaming-Dienste Music und TV+ obendrauf. 

Will man im TB-Bereich bleiben, gibt es bei Google 2 TB für 9,99 Euro monatlich. Eine Stufe höher ist man bei 30 TB, das nur in Kombination mit dem Ultra-AI-Bundle erhältlich ist und auf 275 Euro im Monat kommt.

Ugreen DH4300 Plus

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Geht die Rechnung auf?

Wenn es keine Preiserhöhungen gibt, kann man für den Anschaffungspreis der Ugreen-NAS in der Höhe von 859 Euro den Google-Cloud-Speicher mit 2 TB insgesamt fast 7 Jahre nutzen. Die Stromkosten sind in dieser Rechnung noch nicht berücksichtigt.

Deutlich günstiger geht es bei Google, wenn man mit weniger Cloud-Speicher zufrieden ist. 100 GB kosten 1,99 Euro monatlich, 200 GB gibt es für 2,99 Euro im Monat. 

Ganz ähnlich sieht es bei Apple aus: hier kosten 50 GB nur 0,99 Euro monatlich, 200 GB kommen auf 2,99 Euro und 2 TB ebenso auf 9,99 Euro. Wer noch mehr benötigt, kann sich bei Apple die 6 TB für 29,99 im Monat oder die 12 TB für 59,99 monatlich holen. 

Auch bei Apple kann man also die 2 TB ungefähr 7 Jahre lang nutzen, damit sich der Anschaffungspreis der Ugreen DH4300 Plus amortisiert. Bei Dropbox kosten die 2 TB übrigens auch 9,99 Euro im Monat, womit man auch hier auf dasselbe Ergebnis kommt. 

Gibt man sich mit einer 2-Bay-Lösung von Ugreen zufrieden, fallen die Anschaffungskosten deutlich geringer aus. Die Ugreen DH2300 inklusive 2 Festplatten mit 4 TB kommen auf insgesamt rund 429 Euro. In diesem Fall amortisiert sich die Ugreen-NAS in Bezug auf das Cloud-Abo in 3,5 Jahren

Ugreen DH4300 Plus

Bei der Ugreen DH4300 Plus werden die Festplatten senkrecht eingeführt.

Entkommt man dem Cloud-Abo?

Ob man sich durch eine NAS seine Cloud-Abos sparen kann, hängt von den Ansprüchen und dem notwendigen Speicherplatz ab. Wer seine Daten als Laufwerk im Finder oder Explorer stets griffbereit haben möchte, wird um Google, Apple oder Dropbox nicht herumkommen. Es sei denn, man hat das notwendige Know-how, sich einen sicheren NAS-Server aufzusetzen. 

Eine echte Alternative bietet auf jedem Fall die Foto-Funktion der Ugreen-NAS. Wer für den Cloud-Speicher in erster Linie nur für das Speichern von Fotos zahlt, bekommt dasselbe von einer selbst betriebenen Netzwerkfestplatte. 

Die günstigste Lösung

Wer auf den Geldbeutel achten will, sollte sich eventuell eine hybride Lösung überlegen: Für die notwendigsten Daten, die man immer und überall parat haben möchte, kann ein kostenpflichtiger Cloud-Speicher durchaus Sinn machen. Vor allem wenn man eine günstigere Variante mit 2 oder 3 Euro monatlich wählt und mit maximal 200 GB auskommt. 

Für die Foto-, Musik- und Filmsammlung, sowie für die archivierten Daten, bieten sich externe HDDs oder SSDs an. Die sind zwar nicht so bequem nutzbar wie eine NAS, kosten dafür aber nur einen Bruchteil davon - selbst wenn man aus Gründen der Redundanz gleich 2 Stück davon kauft.

Die aktuellen Preise für Speichermedien

1 TB SSD

1 TB HDD

2 TB SSD

2 TB HDD

4 TB SSD

4 TB HDD

Fazit

Die Ugreen DH4300 Plus ist die ideale Speicherlösung für Privatanwender. All jene, die sich nicht von Musikbibliotheken, Filmsammlungen und sonstigen Daten trennen können und außerdem alle Fotos und Videos sicher zu Hause speichern möchten, sollten die Ugreen-NAS unbedingt in Betracht ziehen. 

Wer tiefer in die Materie eintauchen will und anspruchsvollere Aufgaben erledigen möchte, sollte wohl zu einer NAS der höheren Kategorie greifen. Diese werden dann aber gleich empfindlich teurer. 

Wer keine 4 Festplatten benötigt, kann sich auch eine 2-Bay-Lösung überlegen. Eine solche NAS von Ugreen kostet dann ungefähr die Hälfte - also insgesamt mit Festplatten rund 429 Euro. 

Auch wenn das Gerät von Ugreen die Konkurrenz von Synology und Qnap preislich unter Druck setzt, ist eine NAS kein günstiges Unterfangen. In dieser Kategorie bietet Ugreen derzeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Deutlich günstiger kommt man aber immer noch mit externen Festplatten davon - auch dann, wenn man für die notwendigsten Daten ein Cloud-Abo bei Google oder Apple nimmt.

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Florian Christof

Großteils bin ich mit Produkttests beschäftigt - Smartphones, Elektroautos, Kopfhörer und alles was mit Strom betrieben wird.

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