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Futuretalk
10/18/2010

Zukunftsforscher Ray Kurzweil "live"

Zukunftsforscher Ray Kurzweil spricht im Rahmen des "Futuretalk" über seine Visionen einer technologischen Zukunft. Im Live-Ticker lesen Sie die wichtigsten Aussagen.

20:12: "Mobiltelefone waren vor zehn Jahren sehr teuer. Wer damals eines aus der Tasche gezogen hat, von dem konnte man annehmen, dass er wohlhabend ist."

20:13: "In den USA haben ein paar Studenten eine Webseite entwickelt, auf der man andere Menschen nachschauen kann. Das passierte vor langer Zeit. 2004."

20:15: "Computer sind eine sehr demokratisierende Technologie. Ein Kind kann sich heute eine Komposition anhören, wofür man früher in ein teures Konzert gehen musste."

20:17: "Online-Netzwerke heute haben einen sehr großen Einfluss, etwa in China oder im Iran. In China gibt es 150 Millionen Blogs, und in vielen wird sehr frei geschrieben."

20:18: "Man kann heute ein iPhone kaufen, das so doppelt stark ist wie das Modell vor zwei Jahren und die Hälfte kostet."


20:20: "Die meisten Technologie-Projekte starten zur falschen Zeit. Du (Kurzweil spricht Apple-Mitgründer Wozniak an, Anm.) bist zur richtigen Zeit gekommen, genauso wie Google oder Facebook."

20:22: "Die exponentielle Entwicklung von Technologie findet seit 120 Jahren statt."

20:23: "Ein Computer, der heute in meine Hosentasche passt, wird in 25 Jahren in eine Blutzelle passen."

20:27: "Das exponentielle Wachstum beeinflusst viele Gebiete - etwa Smartphones -, aber der Wachstum etwa von Computern wird durch nichts gehemmt."

20:29: "Wir sind gerade dabei zu lernen, wie wir unsere Biochemie umprogrammieren können. Wir können Gene abdrehen und aufdrehen."

20:31: "Ich habe Software in meinem Körper, die tausende Jahre alt uns und nicht mehr zu unserer heutigen Zeit passt. Wir müssen deswegen einige dieser Funktionsweisen umschreiben."

20:33: "Wir schrumpfen Technologie um den Faktor 100 alle zehn Jahre. Es wird Nano-Roboter geben, die in den Blutkreislauf gehen können."

20:34: "Es gibt bereits sehr viel künstliche Intelligenz in der Welt. Jedes Mal, wenn wir jemanden anrufen, tritt KI in Aktion."

20:36: "Wir machen enorme Fortschritte bei unseren Erkenntnissen über das Gehirn. Wir können bereits verschiedene Bereiche des Gehirns wie das Cerebellum simulieren."

20:39: "E-Commerce ist von seinem Volumen her der größte Staat der Welt."

20:40: "Wir haben 10.000 Mal so viel Sonnenenergie, um alles mit Solar-Strom zu versorgen."

20:42: "Wir werden mit Technologie zusammenwachsen. Wenn mein Handy in meinem Körper eingepflanzt werde, würde ich es nicht dauernd irgendwo liegen lassen."

20: 44: "Wird es einen Krieg der Menschheit mit den Maschinen geben? Nein, denn wir werden mit den Maschinen vermischt sein."


21:00: "Computer sind schon heute in einigen Bereichen besser als wir. Sie können uns etwa im Schach schlagen."

21:03: "Wir werden die Möglichkeit haben, Back-ups von Wissen und Erinnerungen zu machen und diese wiederherstellen können. Bis dahin müssen wir aber ethische und moralische Fragen klären."

(Jakob Steinschaden und Thomas Prenner)

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