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NASA
04/22/2013

Start von US-Trägerrakete Antares geglückt

Der Start der 40 Meter langen Trägerrakete ist nach mehrtägiger Verzögerung geglückt. Zuvor musste der Start in letzter Minute verschoben werden, nachdem sich ein Datenkabel gelöst hatte. Die NASA schickt mit der Rakete Vorräte für die Astronauten auf der ISS ins All.

Mit

 ist am Sonntag (Ortszeit) die US-Trägerrakete „Antares" zu ihrem Testflug gestartet. Wie die Weltraumbehörde NASA meldete, wurde sie um 17.00 Uhr (23.00 Uhr MESZ) von der Wallops-Insel im US-Bundesstaat Virginia abgeschossen. Sie soll künftig Frachtschiffe mit Vorräten für Astronauten ins All bringen. Geplant ist vor allem, dass die 40 Meter lange Trägerrakete den privaten Raumfrachter „Cygnus" ins All transportiert, um die Internationale Raumstation ISS mit Vorräten, Ersatzteilen und Materialen für wissenschaftliche Experimente zu versorgen.

Der ursprünglich in der Nacht auf vergangenen Donnerstag geplante Testflug war wegen eines technischen Problems in letzter Minute verschoben worden. Nach NASA-Angaben hatte sich ein Datenkabel zwischen der Rakete und dem Tower schon vor dem Start gelöst. „Der heutige erfolgreiche Test markiert einen weiteren bedeutenden Meilenstein im Plan der NASA, sich auf amerikanische Firmen zu verlassen, um Versorgungsgüter und Astronauten zur Internationalen Raumstation zu befördern und damit diese wichtige Aufgabe zurück in die USA zu bringen, wo sie hingehört", sagte NASA-Sprecher Charles Bolden.

Zweites US-Privatunternehmen im Al
Durch den erfolgreichen Test wird Orbital nun als zweites privates US-Unternehmen nach SpaceX Güter ins All transportieren. Während dieser Test-Flug noch unbeladen war, ist für Juni oder Juli ein weiterer Start geplant, in dessen Rahmen der Cygnus-Raumfrachter tatsächlich mit Vorräten beladen werden soll.

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