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Start-up-Idee Krähen sollen Städte von Zigarettenstummel befreien.

Das Start-up Crowded Cities will Krähen zur Müllbekämpfung trainieren
Das Start-up Crowded Cities will Krähen zur Müllbekämpfung trainieren - Foto: Crowded Cities
Ein niederländisches Start-up möchte Krähen darauf trainieren, weggeworfene Zigarettenstummel zu sammeln und in einen Behälter zu werfen. Als Belohnung gibt es Futter.

Zigarettenstummel zählen zu den ungelösten Umweltproblemen unserer Zivilisation. Das will das in Amsterdam beheimatete Start-up Crowded Cities ändern und versucht eine Symbiose zwischen Technologie und Tierwelt. So sollen Krähen trainiert werden, Stummel zu sammeln und in einen speziellen Behälter zu werfen. Belohnt werden diese durch Futter, das nach jedem erfolgreichen Sammelvorgang automatisch vom Sammelbehälter ausgegeben wird.

Intelligente Vögel

Dabei wollen sich die Start-up-Gründer die Intelligenz der Krähen zunutze machen. Diese sind bekannt dafür, Zusammenhänge zu erkennen oder etwa auch Werkzeuge zu nutzen, um an ihr Ziel zu kommen. Im Fall der Zigarettenstummel sollten die Krähen in der Lage sein zu lernen, dass das "Abliefern" der Zigarettenüberbleibsel in einen Trichter mit der Ausgabe von Futter verbunden ist. Dass so etwas möglich ist, hat ein anderes US-Start-up namens Crow Box mit dem Einsammeln von Münzen durch Krähen bereits bewiesen.

Crowded Cities
Foto: Crowded Cities
Auf technischer Seite braucht es neben der Vorrichtung, die Futter an die Krähen abgibt, auch Kamera-Sensoren plus dazugehöriger Objekterkennungssoftware. Nur wenn es sich bei den von den Krähen gesammelten und abgegebenen Objekten einwandfrei um Zigarettenstummel handelt, spuckt der Behälter von oben Futter aus.

Sensibilisierung von Rauchern

Wie die Start-up-Gründer gegenüber The Next Web bekanntgegeben haben, sind sie derzeit noch mit der Entwicklung der einzelnen Komponenten beschäftigt, die zum Gesamtsystem zusammengefügt werden müssen. In der Vorbereitung soll zudem auch geklärt werden, ob das Sammeln der Stummeln für die Krähen gesundheitsgefährdend ist. Mit dem Projekt sollen aber auch Raucher sensibilisiert werden und so zur Vermeidung des Mülls beitragen.

(futurezone) Erstellt am 16.10.2017, 12:53

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