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1. April Aprilscherz: Google Maps für Videokonsole.

Foto: Screenshot futurezone
Auch Google will am 1. April lustig sein und kündigte unter anderem die Veröffentlichung seines Kartendienstes Google Maps in einer 8-Bit-Version für das Nintendo Entertainment System an. Die österreichische Preisvergleichsplattform Geizahls brachte zum 1. April eine Sicherheitswarnung.

Das US-Intenret-Unternehmen Google wartete nicht bis zum ersten April, sondern veröffentlichte den ersten seiner zahlreichen Aprilscherze bereits am 31. März. In einem Posting auf dem Google Lat Long Blog kündigte der Software-Entwickler Tatsuo Nomura vom Google-Maps-Team eine 8-Bit-Version des Kartendienstes an.

Google habe übersehen, dass eine große Anzahl potenzieller Nutzer mit ihrer Hardware auf Google Maps nicht zugreifen könnten, hieß es in dem Posting. Denn das Nintendo Entertainment System (NES) werde von Google-Maps nicht unterstützt. Von der in den frühen 1980er veröffentlichten 8-Bit-Konsole wurden weltweit mehr als 60 Milionen Stück verkauft.

Google habe sich des Problems nun angenommen und eine 8-Bit-Version von Google-Maps veröffentlicht, heißt es in dem Blog-Eintrag weiter. Eine entsprechende Spielkassette werde demnächst im Google Store zum Verkauf angeboten. Eine mobile Version für den Gameboy sei in Entwicklung. Für diejenigen, die die 8-Bit-Version am Desktop ausprobieren wollen, habe das Unternehmen eine Testversion mit eingeschränkter Funktionalität eingerichtet.

Weitere Google-Scherze
Google brachte zum 1. April aber auch noch weitere Scherze. So wurde ein "Really Advanced Search"-Formular ins Netz gestellt und ein Chrome Multitask Mode vorgestellt, in dem mehrere Cursor gleichzeitig verwendet werden können. Google-Gründer Sergey Brin kündigte höchstpersönlich eine Teilnahme autonomer, selbstgesteuerter Google-Autos bei der Nascar-Rennserie an. Das war bei weitem noch nicht alles. The Next Web berichtete bis Sonntagmittag von insgesamt 13 Google-Scherzen zum 1. April.

Sicherheitswarnung bei Geizhals.at
Die österreichische Preisvergleichsplattform Geizhals warnte unterdessen zum 1. April - an dem in Österreich auch die Vorratsdatenspeicherung in Kraft tritt -  davor, dass manche Features von Geizhals ohne installierten Bundestrojaner nicht funktionsfähig seien. Die Bespitzelungs-Software sei notwendig, um einen gesetzeskonformen Community-Betrieb zu gewährleisten, hieß es in der Sicherheitswarnung weiter, die aufschien, sobald Geizhals angesteuert wurde.

1. April - Sicherheitswarnung bei Geizhals
Foto: Screenshot Geizhals, futurezoen
(futurezone) Erstellt am 01.04.2012, 11:00

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