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Kopftuch-Webshop Strache zeigt Betreiber von HC-Strache.at an.

Haute Couture Strassenchefin, alias hc-strache.at, steht unter Druck
Haute Couture Strassenchefin, alias hc-strache.at, steht unter Druck - Foto: Haute Couture Strassenchefin
Die satirische Webseite HC-Strache.at, auf der Kopftücher verkauft werden, soll 35.000 Euro Schadenersatz an den FPÖ-Chef zahlen. Der Betreiber startet einen Spendenaufruf.

Unter dem Label "Haute Couture Strassenchefin", abgekürzt "HC StraChe", werden auf der Webseite hc-strache.at seit Kurzem Kopftücher verkauft. Initiiert wurde das satirische Projekt von David Prieth, der einen "Bekleidungsshop für Toleranz" schaffen und damit die politische Linie des FPÖ-Parteichefs Heinz-Christian Strache konterkarieren will. Der Erlös des Online-Kopftuch-Verkaufs sollte Flüchtlingen zugute kommen.

Nun erhält Prieth allerdings eine Anzeige des FPÖ-Chefs, wie ersterer per YouTube verkündet. Die Partei verlangt 35.000 Euro Schadenersatz von Prieth. Die Webseite ist seitdem nicht mehr erreichbar. Ihr Betreiber wendet sich nun mit einem Spendenaufruf an die Öffentlichkeit.

Wie der Standard berichtet, erhält die Absicht, die Klagssumme per Crowdfunding aufzutreiben, großen Zuspruch. Laut Prieth hätten sich bereits viele Unterstützer per Telefon und Facebook gemeldet. Die Facebook-Seite von Haute Couture Strassenchefin ist weiterhin aktiv.

(futurezone) Erstellt am 28.01.2016, 10:36

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