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Protest Piraten veranstalteten Anti-PRISM-Demo in Wien.

Foto: Piratenpartei Österreich
Die österreichische Piratenpartei rief am Freitag zum Flashmob vor der US-Botschaft auf, 30 Personen protestierten dort schlussendlich gegen das NSA-Programm PRISM. Die Piratenpartei möchte mit einer europaweiten Kampagne nun Druck auf die Verantwortlichen ausüben.

Am Freitag demonstrierten 30 Personen vor der österreichischen US-Botschaft in Wien gegen das umstrittene NSA-Programm PRISM. Die Veranstaltung wurde ursprünglich als Flashmob von der Piratenpartei initiiert, bekam jedoch kurzfristig auch Unterstützung von der Partei NEOS sowie Anonymous-Aktivisten. Die Veranstalter hoffen, mit derartigen Aktionen Druck auf die Verantwortlichen auszuüben und so PRISM zu Fall bringen zu können, ähnlich wie es bei dem Handelsabkommen ACTA bereits der Fall war.

Anti-PRISM-Demo in Wien, Piratenpartei
Foto: Piratenpartei Österreich

Mit einer überdimensionalen Papp-Kamera sollten die "Überwacher zurücküberwacht werden". Lukas Daniel Klausner, Mitglied im Bundesvorstand der Piratenpartei, kündigte an, dass die europäischen Piratenparteien mit einer gemeinsamen Kampagne Druck auf die EU-Institutionen und die nationalen Regierungen aufbauen möchte.

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(futurezone) Erstellt am 15.06.2013, 12:30

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