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Fotografie US-Gericht gibt Affe kein Urheberrecht auf Selfie.

Naruto mitten im Streit ums Urheberrecht
Naruto mitten im Streit ums Urheberrecht - Foto: Wikimedia Commons
Die Klage der Tierschutzorganisation PETA, wonach ein Affe das Urheberrecht auf ein Selfie haben sollte, wurde in San Francisco abgewiesen.

Ein Affe erhält kein Urheberrecht auf ein selbst angefertigtes Selbstporträt, das stellt nun ein US-Bundesrichter fest. Eine im September eingereichte Klage der Tierschutzorganisation PETA wurde in San Francisco abgewiesen, berichtet Ars Technica. PETA hat dafür gekämpft, dass ein Affe namens Naruto, der im indonesischen Dschungel vom britischen Tierfotografen David Slater eine Kamera erhalten und sich damit fotografiert hatte, die Rechte an seinem mittlerweile berühmt gewordenen Selfie erhält.

Laut dem US-Patentamt erhalten "Werke, die von der Natur angefertigt wurden" allerdings keinen Urheberschutz. Der Richter in San Francisco wies die Klage von PETA mit dem Einwand zurück, dass die US-Regierung entscheiden müsste, ob Tiere künftig Urheberrechte erhalten sollten. Die Anwälte von PETA vertreten die Meinung, dass der Richter der Regierung diese Entscheidung abnehmen hätte sollen.

(futurezone) Erstellt am 07.01.2016, 08:04

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