Digital Life

Die Tech-Trends 2026: KI-Agenten, smarte Brillen und neue Akkus

Es ist mittlerweile bereits 3 Jahre her, dass ChatGPT veröffentlicht wurde. Die riesigen Wellen, die dieser KI-Chatbot damals geschlagen hat, haben sich noch immer nicht geglättet. Seither treibt OpenAI - das Unternehmen hinter ChatGPT - die Technikwelt vor sich her. Künstliche Intelligenz drängt immer tiefer in unseren Alltag ein und ist mittlerweile fast in jedem Gerät integriert – egal ob Kühlschrank, Fernseher oder Handy.

Man lehnt sich nicht allzu weit aus dem Fenster, um zu prognostizieren, dass sich der KI-Trend auch in diesem Jahr fortsetzen und sogar noch intensivieren wird. 2026 soll jedenfalls das Jahr werden, in dem sich KI-Anwendungen vom Chatbot zu automatisierten Helfern entwickeln – zu sogenannten KI-Agenten (Agentic AI).

KI-Agenten

Einen Vorgeschmack darauf hat OpenAI bereits Ende 2025 in Form eines eigenen App-Stores vorgestellt. Damit kann ChatGPT mit anderen Apps und Diensten verknüpft werden. Will man etwa in Spotify oder Apple Music eine bestimmte Musikrichtung hören, kann man ChatGPT erklären, wie diese Songs klingen sollen. Man gibt noch ein paar Referenzen und die jeweilige Stimmung an und schon erstellt die KI eine passende Playlist, die man in Spotify oder Apple Music abrufen kann.

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Spotify lässt sich mit ChatGPT verknüpfen.

Das WWW wird sich verändern

Dasselbe ist mit Hotelbuchungen über Booking.com oder Expedia möglich. Gleichzeitig lässt sich ChatGPT als Shopping-Assistent nutzen, dem man in natürlicher Sprache erklärt, nach welchem Produkt man sucht. Die KI liefert dann entsprechende Vorschläge.

Auch Google bietet in seinem KI-Chatbot Gemini mittlerweile eine ähnliche Verschränkung mit Apps an – in diesem Fall in erster Linie mit hauseigenen Programmen wie Gmail und Google Maps.

Mit solchen KI-Agenten, die die Online-Recherche für ihre Nutzer erledigen, könnte sich das World Wide Web grundlegend verändern. Die klassische Google-Suchanfrage, die aus einigen wenigen Stichwörtern besteht, könnte zunehmend in den Hintergrund treten. 

Stattdessen führt man mit den KI-Chatbots eine Konversation und nennt dabei komplexe, vielschichtige und äußerst spezifische Anforderungen, die daraufhin treffsicher ausgeführt werden. Das Anklicken von Links und das Durchsuchen mehrerer Hotel-Buchungsseiten würde beispielsweise wegfallen, weil diese Aufgaben die KI-Agenten automatisiert erledigen.

Smarte Brillen

Mit Google Glass hat der Suchmaschinenbetreiber bereits 2014 eine smarte Brille auf den Markt gebracht. Die Technologie klang vielversprechend, ist aber nach kurzer Zeit grandios gescheitert. Mehr als zehn Jahre später könnte man behaupten, dass Google mit seiner Glass einfach zu früh dran war.

Denn 2026 sollen smarte Brillen in verschiedenen Formen ein Comeback feiern. Während Apple, Samsung und die Facebook-Mutter Meta bereits Skibrillen-ähnliche VR-Headsets bieten, sollen nun gewöhnliche Brillen mit einem Display ausgestattet werden. Google steuert dazu das Android-Betriebssystem bei, das speziell für Brillen angepasst wurde. Die Bedienung soll primär mittels Sprachbefehlen bewerkstelligt werden und eng mit KI-Assistenten verzahnt sein.

Im Zusammenspiel mit KI wird smarten Brillen eine rosige Zukunft vorhergesagt. Es wird spannend, wie gut die ersten Geräte ankommen.

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Neuartige Akkus

Ein Flaschenhals wird nach wie vor die Batterietechnologie bleiben. In den vergangenen Jahren haben aber die Materialwissenschaften in diesem Bereich große Sprünge gemacht. Ziel ist es, die Abhängigkeit von seltenen und teureren Rohstoffen wie Lithium oder Kobalt zu reduzieren und gleichzeitig den Herstellungsprozess zu vereinfachen.

An der Fertigungslinie von Skoda ist gerade ein Akku für ein E-Auto an der Reihe.

Ob die günstigen Natrium-Ionen-Akkus oder die kapazitätsstarken Feststoffbatterien im Jahr 2026 auf dem Massenmarkt landen werden, wird sich zeigen. Die Serienfertigung solcher Akkus soll jedenfalls unmittelbar bevorstehen.

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Größere Batterien

Was sich bereits Ende 2025 abgezeichnet hat, sind Smartphone-Batterien mit einer neuen Zellchemie, die eine höhere Energiedichte und somit längere Akkulaufzeiten ermöglicht. Die sogenannten Si/C-Li-ion-Batterien sind zwar herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus, es wird aber Kohlenstoff beigemengt, sodass die Kapazität spürbar ansteigt. 

Solche Akkus sind bereits in den Spitzengeräten von Oppo und Poco verbaut. Ob 2026 noch weitere Hersteller darauf setzen werden, ist ungewiss, aber wahrscheinlich.

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Ob sich die PS6 für 2026 ausgeht?

Gaming und Konsole

Im November 2026 soll endlich das seit mehreren Jahren erwartete Spiel "Grand Theft Auto VI" (GTA 6) erscheinen. Eine weitere Verschiebung des Starttermins wäre angesichts der zahlreichen Verzögerungen keine Überraschung.

Vagen Gerüchten zufolge könnte 2026 die nächste Generation der Sony Playstation vorgestellt werden. Ob die PS6 dann schon heuer erhältlich sein wird? 2027 gilt als wahrscheinlicher.

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Florian Christof

Großteils bin ich mit Produkttests beschäftigt - Smartphones, Elektroautos, Kopfhörer und alles was mit Strom betrieben wird.

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