Dieses neue chinesische E-Auto wird in Graz gefertigt
Der chinesische Autobauer Xpeng hat die elektrische Limousine P7+ vorgestellt. Das 5 Meter lange E-Auto mit seinem auffallenden Schrägheck wird auch hierzulande auf den Markt kommen. Für den europäischen Markt wird das Fahrzeug von Magna Steyer in Graz gefertigt.
Der Xpeng P7+ ist in Österreich in 3 verschiedenen Varianten erhältlich - mit einer Reichweite von bis zu 530 Kilometern. Das günstigste Modell - RWD Standard Range - ist ab 47.600 Euro zu haben und schafft mit einer Akkuladung 455 Kilometer nach dem WLTP-Messverfahren.
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Hohe Ladeleistung
Die Flaggschiff-Limousine des chinesischen Herstellers zeichnet sich unter anderem durch eine 800-Volt-Architektur und einer hohen Ladeleistung von bis zu 350 kW aus. Damit soll sich der Akku in ungefähr 10 Minuten von 20 auf 80 Prozent aufladen lassen. Bei der Batterie setzt Xpeng auf einen Lithium-Eisenphosphat-Akku (LFP).
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Xpeng P7+
© Xpeng
Minimalistisches Cockpit
Das Cockpit des P7+ ist auf Minimalismus getrimmt und ist um einen zentralen 15,6 Zoll großen Monitor in der Mittelkonsole aufgebaut. Hinter dem Lenkrad gibt es noch ein flaches Display, das als Instrumententafel dient. Apple CarPlay und Android Auto sind integriert und fortschrittliche Assistenzsysteme sollen unterstützend wirken.
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Die Eckdaten des Xpeng P7+
Xpeng P7+ (RWD Standard Range)
- Reichweite: 455 Kilometer (WLTP)
- Leistung: 180 kW / 245 PS
- Antrieb: Hinterrad
- Batteriekapazität: 61,7 kWh
- Preis: 47.600 Euro
Xpeng P7+ (RWD Long Range)
- Reichweite: 530 Kilometer (WLTP)
- Leistung: 230 kW / 313 PS
- Antrieb: Hinterrad
- Batteriekapazität: 74,9 kWh
- Preis: 50.600 Euro
Xpeng P7+ (AWD Performance)
- Reichweite: 500 Kilometer (WLTP)
- Leistung (kW/PS): 370/503
- Antrieb: Allrad
- Batteriekapazität: 74,9 kWh
- Preis: 54.600 Euro
Fertigung in Graz
Der P7+ ist neben dem G6 und dem G9 das 3. Modell, das Xpeng in Graz fertigen lässt. Auch der chinesische Autobauer GAC setzt auf das Magna-Werk in der Steiermark. Die beiden Unternehmen wollen damit nicht nur die Nachfrage in Europa bedienen, sondern können dadurch auch zum Teil die regulatorischen Hürden reduzieren und etwaige Zölle vermeiden.
Die Testproduktion für den Xpeng P7+ wurde in Graz erst kürzlich erfolgreich abgeschlossen. Der chinesische Hersteller setzt dabei auf die sogenannte SKD-Fertigung - Semi-Knocked-Down, was so viel bedeutet wie "halb-zerlegt".
Das bedeutet, dass die Fahrzeuge in China produziert und vormontiert werden. Anschließend werden sie in mehrere Baugruppen zerlegt und nach Europa verschifft. In Graz werden die Komponenten wieder zusammengesetzt.