Produkte

Video: Millionenschweres Elektroauto im Crash-Test

Seinen Rimac C_Two hat der kroatische E-Auto-Hersteller bereits 2018 präsentiert. Nun steht die Serienproduktion an. Doch bevor diese beginnen kann, muss Rimac sein Hypercar den üblichen Crash-Tests unterziehen. Videos davon hat der Hersteller veröffentlicht.

Gestartet wurde mit den Crash-Tests bereits 2019. Das allermeiste wurde zunächst auf dem Computer mithilfe von virtuellen Szenarien und Simulationen getestet. Um aber herausfinden zu können, wie sich die Materialien tatsächlich bei einem Aufprall verformen, musste Rimac sein teures Hypercar mehrfach gegen die Wand fahren lassen.

1 Million Dollar pro Prototyp

Laut dem Hersteller hat der C_Two die Crash-Tests bestens überstanden. Insgesamt will Rimac 11 Protoypen des Hypercars für die Crash-Tests zerstören. Das ist besonders viel, wenn man sich vor Augen hält, dass der Hersteller nicht mehr als insgesamt 150 Stück des C_Two produzieren und verkaufen will.

Im August hatte Rimac noch bekannt gegeben, dass 30 Protoypen für Crash-Tests herangezogen werden. Ein Prototyp soll demnach 1 Millionen Dollar kosten.

Was im Rimac C_Two steckt

Der Elektro-Sportwagen C_Two wird von 4 Elektromotoren angetrieben, die es gemeinsam auf eine Leistung von 1.427 kW (1.914 PS) bringen. Mit einer Beschleunigung von null auf 100 km/h in 1,85 Sekunden lässt der C_Two sogar Teslas neuen Roadster hinter sich. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 412 km/h elektronisch abgeriegelt.

Verkaufspreis noch ausständig

Der Bordakku kommt auf eine Kapazität von 120 Kilowattstunden. Damit sollte man im Rimac C_Two laut NEFZ-Verfahren 650 Kilometer weit kommen. Dank großzügiger Kohlefaser-Verwendung bleibt das Gewicht des Fahrzeugs trotz großer Batterie relativ gering. Mit zahlreichen Sensoren soll die Fahrzeugautonomiestufe vier erreicht werden.

Einen Verkaufspreis hat der Hersteller noch nicht genannt. Es wird davon ausgegangen, dass der Rimac C_Two seinen Besitzer nicht für unter 2 Millionen Dollar wechseln wird.

Klicken Sie hier für die Newsletteranmeldung

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!