Start von japanischer H3-Rakete endet in Fehlschlag
Die japanische Weltraumagentur JAXA wollte am Sonntag einen Satelliten in den Weltraum bringen. Doch der Start der H3-Rakete endete in einem Fehlschlag. Die Trägerrakete schaffte es nämlich nicht in den korrekten Orbit.
Als die zweistufige Trägerrakete vom Tanegashima Space Center abhob, hatte sie den Navigationssatelliten Michibiki 5 (QZS-5) an Bord. Der Start verlief zunächst problemlos. Doch beim Zünden der 2. Stufe kam es zu Schwierigkeiten.
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Probleme bei der Zündung
Das Triebwerk schaltete automatisch ab. In der Folge sind sowohl die Rakete als auch der Satellit verloren gegangen. Das gab die JAXA in einer Aussendung bekannt. Warum die Zündung der 2. Stufe nicht wie geplant geklappt hat, war zunächst unklar.
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Rückschlag für H3-Programm
Der 4,8 Tonnen schwere Michibiki 5 hätte das japanische Satellitennavigationssystem "Quasi-Zenith Satellite System" (QZSS) in einer geosynchronen Umlaufbahn hoch über der Erde ergänzen sollen.
Für die H3-Rakete war es bereits der 2. Fehlschlag beim insgesamt 7. Start. Zuvor hatte die Rakete, die von JAXA und Mitsubishi Heavy Industries entwickelt wurde, 5 erfolgreiche Starts hintereinander.
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