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Apps
05/12/2019

Diese Apps dürfen auf keiner Reise fehlen

Auch auf Reisen ist das Smartphone ein hilfreicher Begleiter. Mit den richtigen Apps kommt garantiert kein Stress auf.

Wenn es wieder auf Reisen geht, ob nun geschäftlich oder privat, ist auch das Smartphone selbstverständlich mit an Board. Auch so übernimmt unser Alltagsbegleiter schon jede Menge Aufgaben. Musik, News, Gaming, für manche gar die Funktion des Gehirns übernehmen viele verschiedene Apps. Genauso ist das Smartphone auf Reisen mittlerweile ein fast unerlässlicher Helfer. Ausgestattet mit einer Hand voll Apps, bewegen wir uns in jeder Stadt und auch fernab der Zivilisation ohne große Probleme.

Gefragt sind nicht nur kurzfristige Buchungen für Hotel und Flüge. Auch sonst gibt es jede Menge Apps, die den Reisestress, der bei vielen aus mehreren Komponenten besteht, deutlich reduzieren. Während bei einer Geschäftreise die Entspannung eher nicht im Mittelpunkt steht, hat Stress im Urlaub nämlich gar nichts zu suchen. Wer sein Smartphone grundsätzlich eher nicht als zusätzliche Belastung wahrnimmt, kann sich mit den richtigen Apps einiges an Zeit und Aufwand sparen. Wi-Fi Karte, Unterstützung beim Packen und lokale Geheimtipps machen das Reisen dann zum Kinderspiel.

Skyscanner

Zu einer Reise gehört oft nicht nur ein Flug, sondern auch die passende Unterkunft. Mit „Skyscanner“ lässt sich beides unter einen Hut bringen. Die App scannt unzählige Websites und sucht unter Millionen Angeboten den passenden Flug. Auch Hotels können mittlerweile direkt aus der App gebucht werden. Wer sich noch nicht entschieden hat oder einfach nach Inspiration sucht, kann über den Reiter „Entdecken“ nach interessanten Zielen suchen. Die Anwendung unterscheidet hier unter anderem nach Kurztrips, Fernreisen oder Last-Minute Angeboten.

Skyscanner ist kostenlos für iOS und Android erhältlich.

PackPoint

Für viele entsteht ein besonders großer Stressfaktor bereits vor der eigentlichen Reise. Kofferpacken löst bei manchen Panikzustände aus. Die Angst, etwas zu vergessen ist dabei allgegenwärtig. Die App „PackPoint“ versucht hier mit schlauen Features gegenzusteuern. Die digitale Packhilfe fragt uns dabei nach Reisedauer, Ziel und geplanten Aktivitäten und liefert anhand der eingegebenen Daten passende Empfehlungen.

Dazu gehören dann etwa die Anzahl an benötigten Unterhosen und Socken genauso wie der Akku zur Kamera und das passend Ladegerät. Sämtliche Utensilien lassen sich dabei bequem abhaken. Auch für die Rückreise ein praktisches Feature um garantiert nichts im Hotel zu vergessen.

PackPoint ist kostenlos für iOS und Android erhältlich.

Views on Top

Wer im Urlaub ständig auf der Suche nach dem perfekten Schnappschuss ist oder einfach nur einen grandiosen Ausblick haben möchte, ist bei „Views on Top“ genau richtig. Die App hat sich darauf spezialisiert, rund um den Globus Plätze zu sammeln, die den perfekten Ausblick garantieren. Gerade an Orten, die uns weniger bekannt sind, ein nicht zu unterschätzender Service.

Türme, Riesenräder, Hotelpools und viele andere Orte in unzähligen Städten und Ländern sind verzeichnet. Neben berühmten Aussichtsplätzen finden sich auch jede Menge Örtchen, die weniger bekannt sind. Suchen lässt sich ganz einfach via Ort bzw. Kategorie oder, falls wir bereits vor Ort sind, via GPS in der direkten Umgebung.

Views on Top ist kostenlos für iOS erhältlich.

Google Translate

Fremdes Land bedeutet meistens auch fremde Sprache. Um dann nicht vollkommen aufgeschmissen zu sein empfiehlt es sich, einen Dolmetscher in der Hosentasche zu haben. „Google Translate“ bietet sich hier gleich aus mehreren Gründen an. Zwar ist der Übersetzer vielen für seine oftmals recht holprigen Sätze bekannt. Standardphrasen und einzelne Worte bekommt der virtuelle Assistent aber recht gut auf die Reihe. Gerade die vielen Zusatzfeatures machen die App von Google fast unerlässlich.

103 Sprachen können online übersetzt werden, knapp die Hälfte davon sogar offline. Außerdem kann Translate in mehr als 30 Sprachen live, also während einer Unterhaltung übersetzen. Am interessantesten ist aber wohl die Kamera-Übersetzung. Richten wir diese beispielsweise auf eine fremdsprachige Tafel, übersetzt Google, sofern möglich, on-the-fly den erkannten Text. Gerade in Ländern, wo etwa Straßenschilder nur in der dortigen Landesprache geschrieben sind, ein nicht zu unterschätzendes Feature.

Google Translate ist kostenlos für iOS und Android erhältlich.

Duolingo

Wer keine Lust darauf hat, ständig mit der Sprache zu kämpfen, kann sich möglicherweise mit Duolingo weiterhelfen. Mit eine der beliebtesten Sprach-Lern-Apps, können Nutzer mehr als 20 Sprachen fast spielerisch erlernen. Neben Englisch, Französisch und Spanisch bietet die Anwendung auch Kurse für Türkisch, Vietnamesisch oder Swahili an. Über den Inkubator werden außerdem laufend neue Sprachen entwickelt und veröffentlicht.

Mit Juni dieses Jahrs soll etwa Arabisch als neue Sprache dazustoßen. Duolingo setzt bei seinem Sprach-Training auf eine Kombination aus Bilderrätsel, Nachsprechen und Schreiben. Sämtliche Fortschritte werden penibel aufgezeichnet und laufend wiederholt, um das Gelernte zu festigen. Die Kurse finden dabei je nach Sprache auf unterschiedlichen Levels statt und bieten somit auch Übungen für Fortgeschrittene an.

Duolingo ist kostenlos für iOS und Android erhältlich.

Family vacation travel, holiday trip in motorhome

SAS Survival Guide

Es kann nicht immer Paris oder Berlin sein. Manchmal geht es auch an abgelegenere Orte auf diesem Planeten. Fernab der Zivilisation braucht es einige Skills, um gut durch den Tag zu kommen. Ob nun gewollt oder unfreiwillig, der „SAS Survival Guide“ bringt die wichtigsten Überlebenstipps mit. Entwickelt von einem Soldaten der britischen SAS, lernen wir hier wie richtig gemorst oder ein Feuer ohne Komplikationen entfacht wird.

In 16 Videos werden die wichtigsten Dinge zum Überleben in der Natur veranschaulicht. Über eine Fotogalerie gibt es außerdem jede Menge Tipps zu giftigen Pflanzen, medizinischen Prozeduren und wie wir einen ordentlichen Knoten machen.

SAS Survival Guide ist um 6,99 Euro für iOS und Android erhältlich.

XE Währungsrechner

Im Kampf gegen einen Bären ist die App eher nicht brauchbar, dafür aber am Basar einiges wert. Der „XE Währungsrechner“ unterstützt uns beim Umrechnen jeder Währung dieser Welt. Die Anwendung besorgt sich bei jeder Internetverbindung die neuesten Kurse. Sollten wir einmal offline eine schnelle Umrechnung benötigen, wird der zuletzt geladene Kurs herangezogen. Bis zu zehn Währungen lassen sich außerdem gleichzeitig beobachten. Gerade bei Reisen durch mehrere Länder ein recht interessantes Feature.

XE Währungsrechner ist kostenlos für iOS und Android erhältlich.

Wi-Fi Space und Wi-Fi Map

Wer unterwegs online sein möchte, hat meist nicht allzu viele Möglichkeiten. Entweder ist Roaming mit dem eigenen Anbieter kostengünstig möglich oder vor Ort wird eine lokale Prepaid-SIM erworben. Wer lieber die eigene SIM im Handy behält und beispielsweise keine Dual-SIM Möglichkeit hat, kann aber noch auf ein drittes Pferd setzten. Die Apps „Wi-Fi Space“ und „Wi-Fi Map“ unterstützen uns bei der Suche nach einem Wifi-Hotspot.

Die beiden Anwendungen laden sich bereits im Voraus ihre Datenbank herunter und halten diese dann auch offline bereit. Benötigen wir dann Internet, zeigt uns die App sämtliche Hotspots in der Umgebung an. Praktischerweise sind hier nicht nur freie Hotspots verzeichnet, auch Passwörter zu vielen verschlüsselten Stationen werden von Nutzern immer wieder eingetragen. Beide Apps sind dabei in ihrer Funktionsweise ähnlich, lediglich die Datenbank unterscheidet sich an manchen Stellen.

Wi-Fi Space (iOS | Android) und Wi-Fi Map (iOS | Android) sind kostenlos in den jeweiligen Stores erhältlich.

Fazit

Stress und Reisen muss nicht zwangsläufig zusammengehören. Wer sein Smartphone und eine Auswahl an Apps dabei hat, wird ohne große Probleme durch den Tag kommen. Mit „PackPoint“ wird schon vor Reiseantritt unnötiger Stress vermieden. Vor Ort hilft „Google Translate“ beim Kampf durch den Sprach-Dschungel. Sollte es dann noch gegen wilde Bären gehen, ist mit dem „SAS Survival Guide“ auch die letzte Eventualität abgedeckt.