B2B
04.03.2015

Apple sucht außergerichtliche Einigung mit Batterie-Firma

Apple versucht sich mit einem Batterienhersteller, der das Unternehmen wegen der Abwerbung wichtiger Mitarbeiter geklagt hat, am Verhandlungstisch zu einigen.

Die Firma A123 Systems hat vergangenen Monat in Massachusetts eine Klage eingebracht, weil Apple gezielt Ingenieure in Schlüsselpositionen für seine eigene Batterienabteilung abgeworben haben soll, wie cnet berichtet. A123 wirft Apple vor, eine aggressive Kampagne gefahren zu haben, um die Spezialisten abzuwerben. Apple hat jetzt einen Antrag bei Gericht eingebracht, in dem es heißt, man brauche mehr Zeit, um auf die Vorwürfe zu antworten, da derzeit Verhandlungen über eine außergerichtliche Einigung geführt würden. Die betroffenen Mitarbeiter hatten sich vertraglich verpflichtet, keine Geheimnisse nach außen zu tragen und nicht bei direkten Konkurrenten anzuheuern.

A123, das Stromspeicher für industrielle Anwendungen - unter anderem auch die Automobilbranche - herstellt, wirft Apple in dem Gerichtsverfahren vor, eine Batterieabteilung im großen Maßstab aufbauen zu wollen, um im selben Geschäftsfeld wie A123 zu operieren. Diese Vorwürfe sehen viele Beobachter als weitere Bestätigung der Gerüchte, dass Apple ein eigenes Auto auf den Markt bringen will. Laut Cnet soll das Automobil-Team bei Apple schon rund 200 Mitarbeiter umfassen und eine Markteinführung des ersten iCars bereits für 2020 angepeilt sein.