Deutschland
07/28/2011

Bitkom warnt vor Mangel an Sicherheitsexperten

Nur jedes dritte Unternehmen besitzt zudem ein IT-Sicherheitskonzept

Angesichts der wachsenden Zahl von Hackerangriffen auf Unternehmen und Behörden hat der deutsche Branchenverband Bitkom vor einem Mangel an Fachleuten für IT-Sicherheit gewarnt. Erfahrene Spezialisten seien schon heute schwer zu finden, der Mangel dürfe in den kommenden Jahren größer werden, erklärte Bitkom-Präsident Dieter Kempf am Donnerstag in Berlin unter Verweis auf eine Umfrage seines Verbands unter führenden IT-Sicherheitsexperten. Der Mangel wirke sich bereits aus, beklagte Kempf. Nur jedes dritte mittelständische Unternehmen besitze derzeit ein IT-Sicherheitskonzept.

Die Nachfrage nach Sicherheitsexperten betrifft den Angaben zufolge alle Wirtschaftsbereiche. Besonders ausgeprägt sei der Bedarf bei Anbietern von IT-Sicherheitsprodukten und -dienstleistungen. Jedes zweite Unternehmen aus diesem Bereich geht von Zuwächsen von mehr als zehn Prozent bei seinen Beschäftigten aus. Bei Anwendern aus der Wirtschaft und Behörden soll jede vierte Sicherheitsabteilung in ähnlichem Maße personell verstärkt werden. Kempf forderte, IT-Sicherheit und das Management von IT-Risiken in der technischen und betriebswirtschaftlichen Ausbildung an Hochschulen stärker zu berücksichtigen.

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