Microsoft Office 2013

© Thomas Prenner

Untersuchung
09/01/2014

Chinas Kartellwächter setzen Microsoft Frist von 20 Tagen

Der US-Konzern muss in einer laufenden Kartell-Untersuchung Fragen zu Windows und Office beantworten. Microsoft soll gegen Anti-Monopol-Gesetze verstoßen haben.

Die chinesischen Behörden haben Microsoft in ihrer laufenden Kartell-Untersuchung eine Frist gesetzt. Der US-Konzern habe 20 Tage lang Zeit, auf Fragen zu seinem Betriebssystem Windows und dem Bürosoftware-Pakets Office zu antworten, teilten die Wettbewerbshüter am Montag mit. Microsoft erklärte, der Konzern halte chinesisches Recht ein und werde sich den Fragen und Bedenken der Behörde stellen.

Bedenken gegen Windows-Office-Bundle

Die Kartellwächter werfen Microsoft vor, gegen Anti-Monopol-Gesetze zu verstoßen. Es gebe Probleme mit der Kompatibilität, Bündelung und Dokumentierung bei Windows und Office. Im Zentrum der Untersuchung stehen der Internetbrowser Explorer und der Media Player, mit dem Bilder, Video- und Audiodateien abgespielt werden können. Beide werden oft im Paket mit Windows und Office angeboten. Microsoft-Chef Satya Nadella hatte vergangene Woche angekündigt, im September nach China zu reisen.

Chinas Kartellbehörden haben derzeit mindestens 30 ausländische Unternehmen wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Gesetz im Visier.

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