B2B
01.01.2017

Foxconn will fast alle Arbeiter durch Roboter ersetzen

Durch den Einsatz von Robotern will der iPhone-Fertiger allein in den nächsten drei Jahren 30 Prozent seiner Arbeitsplätze automatisieren.

Der taiwanesische Elektronikfertiger, der unter anderem maßgeblich an der Herstellung von Apples iPhones, der Galaxy-Reihe von Samsung sowie an Sonys Playstation 4 beteiligt ist, will seine Fabriken in China noch weiter automatisieren. In drei Phasen sollen beinahe alle Arbeiter durch Roboter ersetzt werden.

Vor allem monotone und repetitive Prozesse sowie gefährliche Arbeitsschritte sollen künftig von Robotern ausgeführt werden. Am Ende der drei Phasen steht eine völlig automatisierte Fabrik, wie der bei Foxconn für Automatisierung zuständige Manager Dai Jia-peng gegenüber DigiTimes erklärt. Nur mehr eine minimale Anzahl an menschlichen Arbeitskräften soll dann in den Produktionsprozessen involviert sein. Nicht von Robotern können etwa Qualitätsinspektionen, Testprozesse und einige logistische Aufgaben erledigt werden.

Bei Foxcon kommen derzeit etwa 40.000 so genannte Foxbots zum Einsatz. So nennt das taiwanesische Unternehmen seine Industrieroboter, die es selbst herstellt. Aktuell könne man jährlich rund 10.000 Foxbots herstellen, erklärt Dai Jia-peng.

60.000 Arbeiter eingespart

Foxconn verfolge das Ziel, seine chinesischen Fabriken bis 2020 zu 30 Prozent automatisiert zu haben. Im Mai erklärte der Elektronikfertiger, in einer Fabrik in China die Zahl der menschlichen Arbeiter von 110.000 auf 50.000 durch den Einsatz von Robotern reduziert zu haben. Foxconn beschäftigt derzeit weltweit etwa 1,2 Millionen Arbeiter, eine Million davon allein in China.