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Taiwan
10/23/2013

HTC schraubt Smartphone-Produktion zurück

Nach schwachen Verkäufen hat der taiwanische Hersteller die Produktion laut einem Medienbericht um rund ein Fünftel reduziert.

Wie Reuters am Dienstag berichtet, hat HTC die Produktion in seinen Werken um rund 20 Prozent zurückgefahren. HTC selbst wollte diese Zahl zwar nicht bestätigen, deutete gegenüber Reuters aber sehr wohl an, dass Produktionsressourcen derzeit stillstehen: „Ob wir die Fabriken betreiben oder nicht, hängt von der Nachfrage am Markt und unseren eigenen Erwartungen ab“, hieß es demnach von Seiten des Konzerns.

Aus Unternehmenskreisen wurde außerdem angegeben, dass HTC plane, die Produktion aus Kostengründen teilweise an andere Unternehmen wie etwa Foxconn auszulagern. Von offizieller Seite wurden diese Pläne zwar nicht bestätigt, aber auch nicht ausgeschlossen.

In finanzieller Hinsicht geht HTC gerade durch schwere Zeiten. Im Oktober musste das Unternehmen erstmals seit seinem Börsengang im Jahr 2002 einen Verlust von rund 74 Millionen Euro verkünden. Der Umsatz in dem Quartal ging auf 1,2 Milliarden Euro zurück, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 1,5 Milliarden.