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B2B
01/18/2013

Intels Gewinn bricht um 27 Prozent ein

Die schwachen Verkäufe klassischer Tischrechner und Notebooks schlagen sich weiterhin auf den weltgrößten Halbleiter-Konzern Intel durch. Im vierten Quartal sank der Umsatz um drei Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar (10,2 Mrd Euro). Der Gewinn schrumpfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar.

Intel-Chef Paul Otellini sprach am Donnerstag von einem „herausfordernden Umfeld". Intel dominiert mit seinen Prozessoren zwar den PC-Markt, doch schafft es das Unternehmen aus dem kalifornischen Santa Clara seit Jahren nicht, im boomenden Geschäft mit Smartphones und Tablets Fuß zu fassen.

Umsatz leicht gefallen
Auch im Gesamtjahr fiel der Umsatz leicht. Für das laufende Jahr rechnet der Branchenriese jedoch mit einer moderaten Erholung. Intel arbeitet daran, die Lücke bei den mobilen Geräten zu schließen. Inzwischen gibt es erste Smartphones auf dem Markt, die mit einem stromsparenden Atom-Chip von Intel laufen, etwa Motorolas Razr-i. Im Laufe des Jahres ist mit weiteren Neuheiten zu rechnen.

Mit dem Gewinn konnte Intel die tief hängenden Erwartungen der Analysten übertreffen. Da die Geschäftszahlen ungewöhnlicherweise schon wenige Minuten vor Börsenschluss in New York über die Ticker liefen, konnte die Aktie noch reagieren: Im regulären Handel legte das Papier letztlich knapp 3 Prozent zu. Nachbörslich bröckelte der Kurs aber wieder.