B2B
07.10.2014

Kongress zur E-Rechnung

Beim 4. Kongress E-Rechnung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) werden am 27. Oktober Stand und künftige Entwicklung der elektronischen Rechnung erörtert.

Seit Anfang des Jahres akzeptiert der Bund keine Papierrechnungen mehr und nimmt nur noch strukturierte, elektronische Rechnungen entgegen. Spätestens ab 2019 müssen nach EU-Vorgaben neben dem Bund auch Länder und Gemeinden, sowie alle dem Vergaberecht unterliegende Institutionen E-Rechnungen annehmen können. An einem europäischen Standard, der Probleme bei der grenzüberschreitenden Rechnungslegung beseitigen soll, wird gearbeitet.

Der 4. Kongress E-Rechnung, der am 27. Oktober, ab 14.00 Uhr, in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) stattfindet, widmet sich europäischen und internationalen Entwicklungen rund um das Thema E-Rechnung.

Aktuelle Entwicklungen

Bruno Koch von Billentis wird den globalen Markt für E-Rechnungen beleuchten und Best-Practice-Beispiele vorstellen. Stefan Engel-Flechsig, Leiter des Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD), wird über aktuelle Entwicklungen in der EU und aus der Praxis der E-Rechnung in Deutschland berichten. Dort wurde kürzlich mit ZUGFeRD 1.0 ein einheitliches Datenformat für E-Rechnungen zwischen Wirtschaft und Verwaltung etabliert.

Situation in Österreich

Im zweiten Teil der Veranstaltung diskutieren Experten über Gegenwart und Zukunft der E-Rechnung in Österreich. Am Podium vertreten sind Christian Ihle von der IT-Sektion des Finanzministeriums, Manfred Luidold von der Oberösterreichischen Landesregierung, Gerhard Laga vom E-Center der WKÖ, Peter Guggenberger vom Manz Verlag, Alexander Leiningen-Westerburg vom Postserver sowie ein Vertreter der Bauwirtschaft.

Der Kongress wird unter der Adresse wko.at/e-rechnung sowie auf der futurezone live gestreamt und steht anschließend als Video on Demand zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.