B2B
19.11.2015

Sharp verpflichtet Manager zum Kauf eigener Produkte

Der angeschlagene japanische Elektronikkonzern sucht Wege aus der Krise und bittet seine Angestellten Produkte des Unternehmens zu kaufen.

Spitzenmanger des Unternehmens haben sich laut dem japanischen Online-Portal „Yomiuri“ verpflichtet, bis Ende Jänner Produkte des Unternehmens im Wert von mindestens 200.000 Yen (rund 1520 Euro) zu kaufen. Dem mittleren Management wurde nahegelegt im selben Zeitraum 100.000 Yen (rund 760 Euro) für Sharp-Produkte auszugeben. Für einfache Angestellte wurde eine Summe von immerhin 50.000 Yen (360 Euro) vereinbart.

Der Chef der Elektroniksparte des Konzerns, Yoshisuke Hasegawa hofft so das kriselnde TV-Geschäft des Unternehmens zu beleben. Bei Fernsehgeräten macht dem Unternehmen vor allem die Konkurrenz der südkoreanischen Hersteller Samsung und LG und chinesische Anbieter zu schaffen. Auch der Verkauf von Bildschirmen für Smartphones stottert. Sharp hatte sich im Mai ein Rettungspaket über umgerechnet 1,7 Milliarden Euro bei Banken besorgt und will bis zu 5000 Stellen streichen.