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Quartalsergebnis

Sony: Starkes Plus dank Kamera-Sensoren und Playstation

Sony hat dank der großen Nachfrage nach Kamera-Sensoren und Videospielen für die PlayStation 4 deutlich mehr verdient als erwartet. Der operative Gewinn schoss im ersten Geschäftsquartal um 39 Prozent auf 96,9 Mrd. Yen (710 Mio. Euro) in die Höhe, wie die Japaner am Donnerstag mitteilten. Analysten hatten mit rund 75 Mrd. Yen gerechnet.

Der Nettoerlös schoss zwischen April und Juni um rasante 207,5 Prozent auf 82,4 Mrd. Yen. Der Umsatz verringerte sich dagegen leicht um 0,1 Prozent auf 1,8 Billionen Yen, hieß es.

Starkes Kamera-Geschäft

Sonys Smartphones und TV-Geräte leiden zunehmend unter der Konkurrenz von Branchenschwergewichten wie Apple und Samsung. Konzernchef Kazuo Hirai setzt deshalb verstärkt auf Nischenprodukte wie Kamera-Sensoren, die besonders bei Smartphone-Herstellern gefragt sind. Die entsprechende Sparte nahm operativ zwischen April und Juni 164 Prozent mehr ein als vor einem Jahr und trug so alleine knapp ein Drittel zum gesamten Betriebsgewinn bei.

Die Zahlen dürften die Sorgen von Investoren etwas dämpfen. Sony hatte kürzlich angekündigt, erstmals seit einem Vierteljahrhundert eine Kapitalerhöhung vorzunehmen. Die Sony-Aktie war daraufhin um mehr als acht Prozent abgeschmiert. Das Papier machte seine Verluste aber inzwischen wieder weitgehend wett.

Rückkehr in die schwarzen Zahlen

Für das Gesamtgeschäftsjahr rechnet Sony weiterhin mit der Rückkehr in die Gewinnzone. Erstmals seit drei Jahren sollen unterm Strich wieder schwarze Zahlen stehen, und zwar in Höhe von 140 Mrd. Yen.

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