Japan
07/29/2011

Starke Umsatzeinbußen bei Sega und Capcom

Die japanische Spieleindustrie versucht sich von den Folgen des Erdbebens zu erholen, hat aber mit sinkenden Verkaufszahlen zu kämpfen.

Nachdem bereits Sony und

starke Verluste hinnehmen mussten, melden nun mit Sega und Capcom zwei weitere japanische Spielehersteller stark rückläufige Umsatzzahlen.

Capcom: Gewinn trotz Umsatzverlust
Capcom, das mit Spielen wie Mega Man und Streetfighter bekannt wurde, musste im zweiten Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang von 37,2 Prozent auf 108 Millionen Euro hinnehmen. Der Nettogewinn stieg dennoch: von knapp 1,92 Millionen Euro im Vergleichsquartal auf 3,04 Millionen Euro. Das Unternehmen profitiert derzeit vor allem vom erfolgreichen Geschäft auf Mobilen Plattformen - der Umsatz in diesem Bereich ist bislang um knapp 80 Prozent gewachsen. Dabei hebt man vor allem das kostenlose Smartphone-Spiel Smurfs Village hervor, das weltweit über 19 Millionen Mal heruntergeladen wurde. Der Umsatz wird über kostenpflichtige In-App-Angebote lukriert.

Starke Verluste bei Sega
Obwohl Sega einen ähnlichen Schwerpunkt auf mobile Plattformen für die Zukunft ausgab, sehen die Geschäftsergebnisse des Spieleherstellers nicht so gut aus. Der Umsatz ging um 22,3 Prozent auf rund 146 Millionen Euro zurück, wodurch nun ein operatives Minus von 35 Millionen Euro entstanden ist. Sega hat, wie die gesamte Videospielbranche, mit schwachen Verkaufszahlen zu kämpfen. Auch das Geschäft mit Spielhallen und Glücksspiel, die zu Segas Produktpalette zählen, ist durch das Erdbeben in Japan stark zurückgegangen.

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