Andreas Wendel, Innovator des Jahres

© Gordon De Los Santos

futurezone Award
11/13/2014

Andreas Wendel ist „Innovator des Jahres“

Der Vorarlberger Robotik-Experte Andreas Wendel, der in den USA an Googles selbstfahrenden Autos mitarbeitet, hat den futurezone Award für den Innovator des Jahres erhalten.

Österreicher arbeiten rund um den Globus nicht nur für führende Technologie-Unternehmen, sondern sie lehren auch an den bedeutendsten Universitäten der Welt – Österreicher gestalten mit ihren Ideen und Innovationen die Zukunft mit. Daher hat eine hochkarätige Jury nationaler und internationaler Experten aus insgesamt sechs Kandidaten erstmals den „Innovator des Jahres“ gekürt: Andreas Wendel ist der erste „Innovator des Jahres“. Der Robotik-Experte ist einer der Masterminds der selbstfahrenden Autos von Google.

Österreichischer Vordenker

Ein Vorbild „Andreas Wendel ist ein beeindruckender Wissenschafter“, sagt Lukas Praml, CEO der Österreichischen Staatsdruckerei, die die Patronanz über diese Kategorie übernommen hat: „Es ist ein tolles Zeichen für das Innovationsland Österreich, dass ein Österreicher heute ein Vordenker von Google ist. Das zeigt, wie viel Potenzial wir hier haben – wir sollten es viel besser nutzen.“ Wendel, gebürtiger Vorarlberger, hat 2004 an der TU Graz mit seinem Telematik-Studium begonnen, das er mit „Sub auspiciis Praesidentis“ abschließen konnte. Wendel ist einer dieser so oft zitierten „Besten der Besten“. Während seines Studiums ging er von Graz zuerst an die kanadische McMaster University in Hamilton und anschließend ans Robotics Institute der Carnegie Mellon University in Pittsburgh.

Dort entwickelte er eine Drohne, die durch einen dichten Wald fliegen und durch eine von ihm entwickelte Objekterkennungsmethode um Hindernisse herum manövrieren konnte. „Ich versuche Computern beizubringen, Zusammenhänge aus Bildern zu erkennen, diese zu verstehen und darauf richtig zu reagieren“, schildert Wendel.
Gefragter ExperteWendels Know-how begeisterte nicht nur die Professoren in den USA, sondern später auch Google, die den Österreicher an Bord haben wollten. Heute arbeitet er im Google X-Labor an Projekten, wie etwa den selbstfahrenden Autos. Seit Sommer 2013 lebt er mit seiner Frau Julia in Mountain View.

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