Digital Life
12.02.2015

Anonymous startet Aktion gegen Pädophilen-Netzwerke

Statt durch Cyberangriffe will sich Anonymous nun durch Hacktivismus auszeichnen und macht unter dem Titel "OpDeathEaters" Jagd auf Pädophilen-Netzwerke.

Anonymous ist mit einer neuen Aktion zurück: OpDeathEaters richtet sich gegen internationale Pädophilen-Netzwerke. Anonymous versucht sich dabei als Hacktivistengruppe zu positionieren und ruft zu internationaler Unterstützung auf. Ausgehend vom jüngsten Skandal in Großbritannien (Ein Regierungsmitglied soll in den 80er-Jahren als pädophil enttarnt, aber niemals angeklagt worden sein) werden vor allem Briten, aber auch Deutsche dazu aufgerufen, um selbstständig Nachforschungen anzustellen. Dabei soll vor allem in etwaige Skandale, in die Politiker verwickelt sein könnten, aufgedeckt werden.

"Die Prämisse hinter OpDeathEaters ist, hochrangige Komplizenschaft aufzudecken, die Verschleierung durch die Justiz und die Vertuschung durch die pädosadistische Industrie", sagt Heather Marsh gegenüber dem Telegraph. Wie Heise berichtet, tritt Marsh als Initiatorin und Sprecherin von OpDeathEaters auf.

Über Tumblr ruft Anonymous Unterstützer auf, die Thematik der Verwicklung von Pädophilie und Politik in Social Networks zu verbreiten. Außerdem sollen Arbeitsgruppen zur Bekämpfung von Pädophilen-Netzwerken gegründet werden. Das Ziel ist die Erstellung einer Datenbank, die internationale Verbindungen von Pädophilen-Netzwerken aufzeigen soll.