Digital Life
11.02.2015

Apple investiert 850 Millionen Dollar in Solar-Kraftwerk

Apple-Chef Tim Cook will die Akzente stärker auf Umwelt- und Datenschutz setzen. Bei einer Konferenz trug Cook bereits die Apple Watch am Handgelenk.

Apple investiert 850 Millionen Dollar in Solar-Strom in Kalifornien. Der iPhone-Konzern habe sich mit dem Anbieter First Solar für den Bau einer riesigen Anlage in Kalifornien zusammengetan, sagte Konzernchef Tim Cook am Dienstag. Das über fünf Quadratkilometer große Solarzellen-Feld solle genug Strom für das neue Hauptquartier in Cupertino sowie alle Apple Stores in Kalifornien und die restlichen Büros der Firma in dem US-Staat produzieren.

„Wir machen das, weil es das Richtige ist“, sagte Cook bei einer Konferenz der Bank Goldman Sachs in New York. „Wir bei Apple wissen, dass der Klimawandel Realität ist.“

Der Einsatz von Solarenergie bringe Apple aber auch Einsparungen. Der Konzern stellt bereits seit Jahren seine Rechenzentren und andere Standorte auf erneuerbare Energie um. First Solar teilte mit, Apple habe ein Lieferabkommen für 25 Jahre abgeschlossen.

Apple will mehr Datenschutz

Cook bekräftigte sein Bekenntnis zu strikterem Datenschutz. So wolle der Konzern bei seinem Bezahldienst Apple Pay ganz bewusst nicht wissen, wer wo was kauft. Er glaube, dass die Menschen mit der Zeit gegen eine breit angelegte Erfassung und Auswertung ihrer Daten rebellieren werden, sagte der Apple-Chef.

Zudem solle das kontaktlose Bezahlen per Handy mehr Sicherheit bieten. „Bei Apple Pay geben wir dem Händler nie ihre Kreditkarten-Nummer.“ Ihm selbst seien die Kreditkarten-Informationen drei Mal gestohlen worden, sagte Cook.

Apple-Aktie auf Höchststand

Kurz vor Cooks Auftritt schloss die Apple-Aktie auf dem Höchststand von 122,02 Dollar. Damit war Apple als erstes US-Unternehmen am Ende eines Handelstages mehr als 700 Milliarden Dollar wert. Der Konzern hatte vor allem dank dem Erfolg des iPhone 6 im vergangenen Quartal 18 Milliarden Dollar verdient.

Die Geldreserven schwollen auf 178 Milliarden Dollar an. Den Aktionären stellte Cook am Dienstag weitere Ausschüttungen in Aussicht. Das werde gerade erwogen, zur Vorlage der nächsten Quartalszahlen im April solle es eine Entscheidung geben.

Cooks Vorgänger auf dem Apple-Chefposten, der Firmengründer Steve Jobs, hatte sich stets geweigert, Geld an die Aktionäre auszuschütten. In den vergangenen Jahren flossen an sie unter Cook über 100 Milliarden Dollar.

Apple Watch

1/28

cf442140a87d6de90915e0befd20783a1d6c9109_large.jpg

44ba86708286bb1a90934331a9338335c3f66873_large.jpg

71e1ade2847eee6df6bd4a146d1b7d9435461626_large.jpg

e37a3045f1dcbde191a3032dba9c1aa4ad1f9a1f_large.jpg

d7941a534bfdff80cdad889168ebac646b06cc85_large.jpg

ecb2e649f8d1dd08d47ddc89ddff535fabd2fd18_large.jpg

ebda424b26c463ba2234cee0e2ca4613d208c02d_large.jpg

edfd3260df13ed9d2086eeef0fa3b40ce9a57d34_large.jpg

Tim Cook

USA APPLE LAUNCH

Tim Cook

Tim Cook

a1d2168ad9b6ce52c1f6346b7eaf66acf0cb4f9b_large.jpg

7ebd7145f58ea9da0ab71cc51233868af0648c7e_large.jpg

d63d16accc990e377307f580ded32167884ed7e9_large.jpg

8f2a950f4e994c4fee9b240228946b9adf1761b4_large.jpg

7382303226a9f08004599da8928e762cf268dd3a_large.jpg

08c57a594b246f3b501b71d3e4b04214217c0de0_large.jpg

260eeb8fc30116b8bb118f0f8fc33c2bdc7dfcfe_large.jpg

0efec439a5b88f73152b24cf9039d98f956eed4a_large.jpg

iWatch-640x356.jpeg

liveblog0854.jpg

Screen-Shot-2014-09-09-at-2.36.46-PM-640x354.png

Screen-Shot-2014-09-09-at-2.16.30-PM-640x355.png

Screen-Shot-2014-09-09-at-2.25.08-PM-640x359.png

AplWatch-Hero-Tumble-PRINT.jpg

AplWatch42-Sstl-RbrWht-PF_iPhone6-Svr-PF-PRINT.jpg

AplWatch42-34R-HomeScreen-P.jpg

Cook mit Apple Watch

Cook trug bei dem Auftritt die Computeruhr Apple Watch, die im April auf den Markt kommen soll. Er nutze sie als Fitness-Monitor beim Sport und auch, um mit der sprechenden persönlichen Assistentin Siri zu kommunizieren, sagte der Apple-Chef. Er sehe Chancen, mit der Uhr wie einst beim Musikplayer iPod oder dem iPad-Tablet spät in einen Markt einzusteigen und ihn doch umzukrempeln. Computer-Uhren werden bereits von diversen Anbietern verkauft, besonders präsent ist Apples Erzrivale Samsung.