** ARCHIV ** Der Auspuff eines Dieselfahrzeugs ist am 29. Maerz 2005 in Duesseldorf zu sehen. Feinstaub hat laut einer Studie einen negativen Effekt auf die Entwicklung ungeborener Babys. Bei der Studie zeigte sich, dass Frauen, die waehrend ihrer Schwangerschaft einer hoeheren Feinstaubbelastung ausgesetzt waren, ueberdurchschnittlich haeufig Kinder mit einem Durchschnittsgewicht von weniger als 3.000 Gramm zur Welt brachten, wie das GSF-Forschungszentrum fuer Umwelt und Gesundheit am Montag, 25. Juni 2007, mitteilte.(AP Photo/Martin Meissner) ** zu APD8946** --- A car exhaust is seen in the Corneliusstrasse in Duesseldorf, Germany, on Tuesday, March 29, 2005. (AP Photo/Martin Meissner)

© AP/MARTIN MEISSNER

Digital Life
10/15/2015

Auch US-Handelsbehörde FTC ermittelt gegen VW

Die Federal Trade Commission untersucht die Werbekampagnen des deutschen Autoherstellers für seine Dieselautos in den USA.

In die Ermittlungen gegen Volkswagen wegen manipulierter Abgas-Messwerte schalten sich einem Medienbericht zufolge weitere US-Regulierer ein. Die Handelsbehörde FTC (Federal Trade Commission) untersuche die Werbekampagnen für die betroffenen Diesel-Autos, meldete am Mittwoch zunächst „Politico“ unter Berufung auf eine Sprecherin. Die FTC bestätigte anderen US-Medien, sich den Ermittlungen des US-Justizminsteriums und der Umweltbehörde EPA angeschlossen zu haben.

Werbung für "Clean-Diesel"

Die Handelsbehörde war zunächst nicht erreichbar, um Auskunft über die möglichen Konsequenzen für VW zu geben. Die FTC kann Strafen für irreführende Werbeversprechen verhängen. VW hat über Jahre Autos als „Clean-Diesel“ beworben, deren Abgaswerte geschönt waren. Die Wolfsburger räumten im September ein, seit 2009 mit einer speziellen Software Emissionstests in den USA ausgetrickst zu haben. Tatsächlich lag der Abgasausstoß um ein Vielfaches über den gesetzlichen Grenzwerten.