Digital Life
11.12.2017

Bitcoin verbraucht weniger Energie als Bargeld und Gold

Laut aktuellen Zahlen ist es umweltschonender Bitcoin zu schürfen, als Bargeld zu produzieren oder Gold abzubauen.

Elaine Ou regt in einem Kommentar für Bloomberg ein interessantes Gedankenspiel an. Anstatt die Kryptowährung zu verdammen, weil das Mining viel Energie benötigt, solle man den Energieverbrauch in Relation zur Herstellung von herkömmlichen Währungen sehen.

Bitcoin-Mining wird dieses Jahr 8,27 Terawattstunden verbrauchen. Dies sei aber nur ein Achtel von dem, was US-Datenzentren verbrauchen. Allein Google verbrauche 5,7 Terawattstunden. Die weltweite Produktion von Geldscheinen und -münzen benötige 11 Terawattstunden Energie pro Jahr.

Das Schürfen von Gold soll sogar das Äquivalent von 132 Terawattstunden benötigen. Dieser Betrag beinhalte noch nicht einmal den Transport durch gepanzerte Wagen und die Energiekosten für die Sicherheitssysteme, die bei der Verwahrung von Gold in Banken zum Einsatz kommen.

Was denkt ihr: Hat dieses Gedankenspiel einen wahren Kern oder werden hier "Äpfel mit Birnen" verglichen? Schreibt uns im Forum!