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Digital Life
05/07/2013

Daimler-Chef spottet über Google-Auto

Der CEO des Autobauers Daimler äußerte sich auf der Konferenz re:publica kritisch gegenüber Googles selbstfahrenden Autos. Er verglich es optisch mit einer "Mondlandefähre" und meinte, dass der Fahrer auch weiterhin die Kontrolle in einigen Situationen behalten sollte.

Der Chef von Autobauer Daimler kann den selbstfahrenden Autos des Internetriesen Google wenig abgewinnen. „Wenn sie mal so ein Google-Fahrzeug gesehen haben, dann sieht das etwa so aus wie eine Mondlandefähre", sagte er auf der Internetkonferenz re:publica über die Google-Autos mit ihren aufmontierten Sensoren. Daimlers Ziel sei es, Sensoren und Fahrautomatik nahtlos in Autos einzubauen.

"Autofahren macht Spaß"
Zetsche nannte als Beispiel teilautomatische Systeme in einigen Daimler-Fahrzeugen, die beim Stop-and-Go das Fahren übernehmen können. Nächster Schritt sei etwa eine Technik, die es Fahrern erlaube, ihr Auto vor dem Parkhaus abzustellen - das Fahrzeug soll dann selbst einen freien Platz finden. Es sei wichtig, dass auch bei automatischen Fahrsystemen der Fahrer die Kontrolle behalte - nicht zuletzt, weil Autofahren Spaß mache.

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