Flugreisen
09/26/2011

E-Gate: Boarding mittels Gesichtserkennung

Kamera analysiert Gesicht und Iris und vergleicht diese mit gespeicherten Daten

Das eindeutige Identifizieren von Fluggästen soll für Fluggesellschaften künftig einfacher und sicherer werden: Das US-Unternehmen AOptix stellte dazu auf dem Flughafen im kalifornischen San Jose eine neue Gesichts- und Iriserkennung vor. Die Passagiere sollen dazu kurz in eine Kamera blicken, das sogenannte E-Gate analysiert dann Gesicht und Iris. Beides gleicht das System mit einem Strichcode auf der Bordkarte des Fluggastes ab. Das System funktioniert nur mit registrierten Passagieren, deren biometrische Daten sich bereits im System befinden.

"Das ist das, was wir die Zukunft des Passagierboardings nennen", sagte AOptix-Kommunikationsdirektor Brian Rhea bei der Vorstellung. "Fluggesellschaften sind sehr über die Sicherheit besorgt und versuchen sicherzustellen, dass die Person, die an Bord geht, mit derjenigen auf der Bordkarte übereinstimmt." Die Kunden von AOptix hätten daher nach Lösungen mit einer kombinierten Gesichts- und Iriserkennung gefragt. Interesse daran bestünde auch bei Einwanderungsbehörden und an Grenzübergängen.

AOptix-Systeme, die alleine auf Iriserkennung basieren, sind den Angaben zufolge schon an Flughäfen in Großbritannien und Katar installiert. Die neuen Gesichts- und Irisscanner sind demnach an Sicherheitsschleusen der deutschen Firma Kaba installiert.