Ein Airbus A380 der Emirates bereitet sich am 16. März 2026 auf die Landung vor, während in der Nähe des internationalen Flughafens von Dubai eine Rauchwolke von einem Brand aufsteigt.
Emirates A380 wurde bei iranischem Drohnenangriff beschädigt
Als Reaktion auf Luftangriffe durch die USA und Israel hat der Iran umliegende Staaten attackiert. Dabei gerieten auch die Vereinigten Arabischen Emirate ins Visier der Revolutionsgarden. Unter Beschuss war der Internationale Flughafen Dubai (DXB).
Das löste nicht nur ein Flugchaos für Reisende auf der ganzen Welt aus, offenbar wurden auch zivile Flugzeuge durch den iranischen Angriff beschädigt. Wie aus einem Bericht des Wall Street Journal hervorgeht, wurden mindestens 2 zivile Flugzeuge, die am Flughafen geparkt waren, beschädigt.
Neben einem Emirates A380 war das ein kleinerer Airbus A321 der Fluglinie Saudia, wie nicht namentlich genannte Personen berichten. Wann genau das passiert ist, ist unklar. Es gab bislang mehrere Angriffe iranischer Drohnen auf den Flughafen. Der erste Angriff erfolgte am 29. Februar – nur einen Tag nach Beginn der israelischen und US-amerikanischen Schläge gegen den Iran. Jüngst wurden am 16. März Treibstofflager angegriffen, wie Simple Flying berichtet.
In einem Video ist ein solcher Drohnenangriff auf den Flughafen in Dubai zu sehen. Ob es sich dabei um jene Explosion handelt, bei der die Passagierflugzeuge beschädigt wurden, ist unklar.
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Auswirkungen auf Luftfahrt
Die Angriffe haben nach wie vor große Auswirkungen auf die Luftfahrt im Nahen Osten. Laut dem Wall Street Journal hat Emirates in der vergangenen Woche zwar 300 Flüge täglich durchgeführt. Dennoch entspricht das nur in etwa 60 Prozent der Kapazität, verglichen mit dem Zeitraum vor den iranischen Angriffen. Alle Airlines der Emirate (neben Emirates sind das Etihad, Flydubai und AirArabia) haben seit Beginn des Konflikts mehr als 11.000 Flüge durchgeführt.
Über das Ausmaß der Beschädigung des A380 gibt es keine Informationen. Emirates ist der weltweit größte Betreiber des A380 mit 116 Stück, die derzeit “In Service” sind. Insgesamt hat die Airline 121 A380 bestellt. Damit ging fast die Hälfte aller jemals gebauten Maschinen (254 Stück) des Typs an die Airline.
Wie viele A380 insgesamt weltweit noch fliegen, ist nicht ganz klar. Vor knapp einem Jahr sprach Airbus selbst von 180 Stück, die noch im Dienst seien. Vermutlich ist die Zahl mittlerweile ein wenig geringer.
In seiner Geschichte kam es beim A380 noch nie zu einem Totalschaden (Hull Loss). Dennoch wurden bereits mehrere Exemplare aus wirtschaftlichen Gründen entweder ausgeschlachtet oder stillgelegt, also irgendwo geparkt.
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Emirates will noch länger mit A380 fliegen
Bei Emirates will man sich jedenfalls nicht so schnell vom Superjumbo verabschieden. So wird er wohl noch mindestens bis in die 2040er-Jahre im Einsatz bleiben.
Emirates investiert derzeit 6 Milliarden US-Dollar in ein Retrofit-Programm für ihre gesamte A380-Flotte. Retrofit bedeutet die Nachrüstung, Modernisierung oder Umrüstung bestehender Maschinen.
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