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Änderungen
11/13/2014

Facebook frischt Datenschutz-Regeln auf

Die Nutzer sollen in Zukunft mehr Kontrolle über Anzeigen-Einblendungen im sozialen Netzwerk bekommen.

Facebook erneuert nach rund einem Jahr seine Datenschutz-Regeln. Neu hinzu kommen unter anderem Bestimmungen für Bezahldienste und Käufe auf der Facebook-Plattform, wie das Online-Netzwerk am Donnerstag ankündigte. Außerdem bekommen Nutzer mehr Kontrolle darüber, welche Anzeigen ihnen bei Facebook eingeblendet werden.

Dabei sollen einmal vorgenommene Einstellungen automatisch auf allen Geräten wirksam sein, auf denen man Facebook nutzt. Ein neuer Bereich mit dem Namen "Grundlagen zur Privatsphäre" ("Privacy Basics") solle Nutzern besser erklären, wie Facebook funktioniere, sagte Datenschutz-Chefin Erin Egan. "Es ist hauptsächlich ein Lern-Angebot." Unter anderem solle es dort zunächst 15 Video-Anleitungen zu den am häufigsten gestellten Fragen geben, etwa wer Beiträge sehen kann oder wie man unerwünschte Nutzer blockiert.

Keine WhatsApp-Daten

Mit der Einrichtung des neuen Bereichs seien zugleich die Datenverwendungsrichtlinien verschlankt worden. "Wir haben die Informationen über einzelne Produkte in "Privacy Basics" verlagert", erklärte Egan. "Der Großteil der Datenschutz-Regeln ist unverändert geblieben."

Das Versprechen, dass Nutzerdaten des Kurznachrichtendienstes WhatsApp nicht mit den Facebook-Informationen verknüpft werden, bleibe bestehen, versicherte Egan. Im Text der Datenschutz-Regeln wird das nicht ausdrücklich erwähnt, dort ist nur grundsätzlich die Rede davon, dass Facebook Daten von Diensten bekommen kann, die unter dem Konzerndach agieren.

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