Studie
10/19/2010

Gestiegene Bandbreiten: User surfen durchschnittlich mit 5,92 Mbit/s

Weltweit sind sowohl die Download-, als auch die Upload-Bandbreiten in den vergangenen zwei Jahren drastisch angestiegen - wobei es zwischen den untersuchten Ländern große Unterschiede gibt. Österreich liegt punkto Geschwindigkeit und Verfügbarkeit im Mittelfeld.

von Irene Olorode

Laut der aktuellen Breitband-Studie, welche Cisco Systems in Zusammenarbeit mit der University of Oxford erstellt hat, liegt die durchschnittliche Download-Bandbreite derzeit bei 5,92 Mbit pro Sekunde. Damit ist die durchschnittliche Download-Bandbreite seit der letzten Untersuchung zumindest in 62 der 66 untersuchten Länder deutlich angestiegen. Ebenso verhält es sich bei der durchschnittlichen Uploadrate, die um 69 Prozent angestiegen ist. Lag die Rate 2008 noch bei 794 Kilobit pro Sekunde, so werden derzeit durchschnittliche Upload-Geschwindigkeiten von 1,78 Megabit pro Sekunde erreicht. Die Latenz lag hingegen mit 142 Millisekunden um 25 Prozent unter dem Wert des Jahres 2008.

Diesen Zahlen dürfen aber nicht über die Schwankungen, die es rund um diesen Mittelwert gibt, hinwegtäuschen. Nach wie vor gibt es große Unterschiede zwischen urbanen und ländlichen Regionen. Aber auch der internationale Vergleich zeigt, dass in manchen Länder weitaus höhere Übertragungsraten der Standard sind, als dies in den übrigen Ländern der Fall ist. Während in Südkorea 97 Prozent aller Haushalte an Breitband-Netze angeschlossen sind und Downloadraten von 33,5 Megabit und Uploadraten von 17 Megabit pro Sekunde nutzen können, liegt die durchschnittliche Downloadrate in Deutschland, einem Land, in dem 66 Prozent aller Haushalte an das Breitbandnetz angeschlossen sind, bei 11,63 Megabit pro Sekunde und bei Uploads bei 1,28 Megabit. Damit belegt Deutschland nur Platz 18 im Breitband-Ranking.
Zu den Ländern mit der höchsten Breitband-Penetration zählen Hong Kong und Luxemburg (99% aller Haushalte), gefolgt von Südkorea (97% aller Haushalte), Singapur (96 % aller Haushalte) und der Schweiz (90% aller Haushalte). Zu jenen Ländern, in denen die Breitband-Qualität sowohl in urbanen, als auch in ländlichen Regionen bereits sehr gut ist, zählen Südkorea und Schweden. Österreich belegt in dieser Untersuchung Platz 36 von 66 untersuchten Ländern. Am geringsten ist die Breitband-Penetration in Ländern wie Indien, Indonesien, Ägypten, Kenia und Nigeria, das den letzten Platz belegt.

In neun Ländern (Südkorea, Japan, Schweden, Litauen, Bulgarien, Lettland, die Niederlande, Dänemark und Rumänien) ist die Qualität der Breitbandverbindungen bereits so gut, dass diese Länder für künftige Webapplikationen wie hochauflösendes Internet TV bereits gerüstet sind.

(Irene Olorode)

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