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Daten
03/28/2012

Google gibt Einblick in Account-Aktivitäten

Mit einem monatlichen Bericht sollen Nutzer mehr Einblick erlangen, wenn es um ihre eigenen Aktivitäten bei Google-Services geht. Der neue Dienst ist passwortgeschützt und wird als Opt-in angeboten.

Google hat am Mittwoch eine neue Funktion namens “Account Activity” für seine Nutzer vorgestellt. Über diesen Dienst können sich die User einen monatlichen, persönlichen Report erstellen lassen, der genau aufschlüsselt, was sie auf Google gemacht haben. Für den Bericht muss man sich via Opt-in-Funktion anmelden. Google weist darauf hin, dass bei der Einsichtnahme der Reports künftig häufiger nach dem Passwort des Nutzers gefragt werde, um sicherzustellen, dass wirklich nur der jeweilige Google-User Zugriff auf seine Daten erlangt. Per E-Mail kann man sich darüber benachrichtigen lassen, sobald ein neuer Bericht verfügbar ist.

Über die neue Funktion erhalten Nutzer etwa Statistiken zu versendeten E-Mails, aus welchen Ländern Log-ins erfolgt sind oder welche Browser und welche Betriebssysteme genutzt wurden. Außerdem zeigt Account Activity an, wenn Änderungen am eigenen Google-Konto vorgenommen wurden. Auch das YouTube-Nutzungsverhalten wird aufgeschlüsselt oder wie häufig man Suchanfragen gestellt hat.

Mehr Sicherheit
Neben mehr Transparenz über das eigene Online-Verhalten will Google nach eigenen Aussagen auch mehr Sicherheit schaffen. So würden die Nutzer mit dem neuen Dienst auch leichter darauf aufmerksan, sollte beispielsweise ein Fremder aus einem anderen Land oder über ein unbekanntes Gerät versucht haben, Zugriff auf das Google-Konto zu erlangen. In so einem Fall könne man direkt sein Passwort ändern und wahlweise auf eine Zwei-Stufen-Verifizierung umsteigen.

Derzeit läuft die Funktion noch in der Betaphase, Nutzer sind dazu aufgerufen, Feedback zu geben.

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