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offline Hälfte der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zum Internet.

Ein junger Mann nutzt ein Smartphone in Mogadishu, der Hauptstadt von Somalia
Ein junger Mann nutzt ein Smartphone in Mogadishu, der Hauptstadt von Somalia - Foto: REUTERS/FEISAL OMAR
Weltweit sind rund 3,9 Milliarden Personen offline, das sind ungefähr 52 Prozent der Weltbevölkerung. Gegenüber dem Vorjahr hat sich damit die Situation leicht verbessert.

Der Zugang zum Internet bleibt weiterhin für viele ein Wunschtraum. Trotz Fortschritten hat nach wie vor über die Hälfte der Weltbevölkerung noch immer keinen Zugang zum Netz. 3,9 Milliarden Personen oder 52 Prozent der gesamten Weltbevölkerung haben gemäß einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Internationalen Fernmeldeunion (UIT) keinen Internetzugang.

Gegenüber dem Vorjahr hat sich damit die Situation leicht verbessert. Im Vorjahr waren noch 53 Prozent der Weltbevölkerung ohne Internetzugang. Gemessen wird die Zugangsart über Breitbandanschlüsse.

Leichte Besserung

Laut den Schätzungen der UIT dürften bis Ende Jahr 41,3 Prozent der Bevölkerung in Entwicklungsländer über einen Zugang verfügen. Dabei hat sich insbesondere die Situation in den am wenigsten entwickelten Länder verbessert wenn auch auf tiefem Niveau. Der Anteil der Bevölkerung mit Internetzugang beträgt laut UIT unter 18 Prozent.

Laut UIT-Generalsekretär Houlin Zhao ist das Breitbandnetz entscheidend. Denn damit erhalte die Bevölkerung Zugang zu wichtigen Informationen in den Bereichen Gesundheit, Ausbildung, Finanzierung und Infrastruktur.

Trotz der Verbesserungen in den Entwicklungsländer hat sich der Graben zu den entwickelten Länder wegen der technologischen Fortschritten laut UIT vertieft. Gleichzeitig stellt die Vereinigung fest, dass die Preise für den Internetzugang in zahlreichen Ländern gesunken sind.

Die Welt vernetzen

Internet in entlegene und unterentwickelte Gebiete rund um den Globus zu bringen, haben sich einige große Unternehmen auf die Fahnen geschrieben. Facebook arbeitet seit längerem an einem Projekt, mit riesigen Solardrohnen, die monatelang in der Luft bleiben können, Internet in entlegene Regionen zu bringen.

Das OneWeb-Konsortium, an dem Virgin, Qualcomm und Softbank beteiligt sind, plant derzeit, ein Netz aus größeren Satelliten ins All zu schießen, das weltweit Breitband-Internetverbindungen erlauben soll. Auch Airbus und Elon Musks SpaceX haben ähnliche Pläne, allerdings mit tausenden kleinen Satelliten.

(futurezone/APA/sda) Erstellt am 14.09.2017, 14:48

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