Symbolbild Journaling
Diese 3 Apps helfen euch, eure Ziele in 2026 zu erreichen
Gegen Ende des Jahres nehmen sich viele Menschen Zeit, um über die vergangenen Monate zu reflektieren. Wer fleißig in sein Tagebuch geschrieben hat, kann sich auch in Zukunft leichter an all die besonderen Erlebnisse erinnern. Es gibt aber noch viele andere Gründe, Tagebuch zu führen. Zum Beispiel, um Gedanken zu ordnen oder Anspannung und Stress abzubauen.
Möchte man im neuen Jahr spezielle Ziele erreichen, können Tagebücher helfen, Fortschritte oder Rückschläge sichtbar zu machen. Natürlich könnte man das alles in physischen Büchern festhalten. Bequemer und weniger sperrig ist aber das Smartphone. Dafür gibt es mehrere spezielle Apps für Android und iPhones.
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Stoic für Philosophen
Die App Stoic verbindet Schreiben mit Übungen zur Verbesserung der mentalen Gesundheit und mit KI. Die Anwendung ist an die griechische Denkschule Stoizismus angelehnt, Philosophen wie Seneca sollen mit Zitaten inspirieren. Macht man einen Eintrag, wird man nach dem aktuellen Befinden gefragt und kann es mit einem Regler festhalten. Im Anschluss wählt man 3 Bereiche, auf die man sich fokussieren möchte, zum Beispiel Sport oder Arbeit. Im nächsten Schritt bekommt man Fragen von einer KI gestellt, die auf ChatGPT basiert. Zum Beispiel: „Was verschafft dir heute das Gefühl von Frieden?“
Stoic Screenshots
Im Gegensatz zu anderen Apps kann man in der Gratisversion bis zu 3 Erinnerungen pro Tag einstellen, sodass das Schreiben zur Routine wird. Das Design ist schlicht und im Tagebuch können auch Fotos und Sprachaufnahmen hinzugefügt werden.
Es gibt Themen-Tagebücher, die es ermöglichen, beispielsweise über Albträume zu reflektieren. Ein Nachteil ist, dass man die App nur in der Bezahlversion mittels PIN oder Biometrie schützen und die Daten in einem eigenen Online-Speicher sichern kann. Die Preise dafür sind hoch. Neben den Apps gibt es von Stoic auch eine Browser-Version.
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So viel kosten die Apps
Preise bei Stoic
Stoic hat 2 Bezahlabos. Die Premium-Version kostet 44,99 Euro, die KI-Premium-Version 99,99 Euro pro Jahr. Bei Letzterer analysiert die KI beispielsweise die erstellten Einträge und soll auf Muster im Denken aufmerksam machen. Beide Versionen ermöglichen es, den Zugang mit 5 Familienmitgliedern zu teilen.
Preise bei Daylio
Um alle Angebote der App nutzen zu können, zahlt man einmalig 59,99 Euro oder ab 2,99 Euro pro Monat. Damit kann man unbegrenzt viele Ziele festlegen.
Preise bei Grid Diary
Die Pro-Version der App kostet ab 2,49 Euro pro Monat oder einmalig 9,99 Euro. Damit wird man die Werbung los.
Daylio für Tippfaule
Die App Daylio ist für Personen, die zwar gerne Erlebtes und Stimmungen festhalten, aber nicht viel tippen möchten. Jeder Tagebucheintrag startet mit der Auswahl von einem aus 5 Emojis, die zeigen, wie es einem geht. Je nach gewähltem Fokusbereich, zum Beispiel Schlaf, bewertet man auch diese mit Symbolen. Am Ende kann man sich noch ein Tagesziel setzen und eine Schnellnotiz hinzufügen. Hier gibt es beispielsweise Vorlagen für ein Dankbarkeitstagebuch.
Daylio Screenshots
Auch hier kann ein Foto und eine Sprachnotiz hinzugefügt werden. Ein Vorteil der App ist, dass die Einträge schnell erledigt sind. In der Gratisversion kann man Anpassungen vornehmen, z. B. bei den Farben, den Emojis oder den Symbolen und Fokusbereichen, die man hinzufügen kann. Laut der App werden alle Daten ausschließlich auf dem Smartphone gespeichert.
Etwas nervig ist, dass man häufig daran erinnert wird, die Bezahlversion zu testen. Auch hier lässt sich die App nur in der kostenpflichtigen Version per PIN sperren.
Grid Diary für Ziele
Die Journaling-App Grid Diary ist die am besten strukturierte, aber auch einfachste in diesem Vergleich. Die Tagebucheinträge bestehen aus einer Auswahl von Emojis, die Auskunft über das Wetter und die Stimmung geben. Außerdem gibt es mehrere Kästchen, in denen Fragen zum Nachdenken anregen sollen. Diese basieren auf Zielen, die man zu Beginn festgelegt hat.
Grid Diary Screenshots
Klickt man auf ein Kästchen, öffnet sich ein größeres Textfeld, in das man alle Gedanken hineintippen kann. Es gibt hier Formatierungsoptionen, wie Titel oder Listen, um die Einträge zu strukturieren. Diese Anpassbarkeit spricht für die App.
Wie viele und welche Fragen man beantworten möchte, kann man individuell anpassen. Das Eintragen ist dank der Pfeile sehr flüssig. Außerdem ist der Preis im Vergleich zu den anderen Apps eher niedrig. Der größte Kritikpunkt an der App ist, dass die voreingestellten Fragen manchmal etwas eigenartig sind. Zum Beispiel: „Wie lange bin ich auf dieser Welt?“ Deshalb lohnt es sich, sich selbst Fragen zu überlegen. Auch diese App kann nur gegen Bezahlung per PIN geschützt werden.
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Intime Details
Egal, welche App man nutzt: Man sollte sich bewusst sein, dass man hier unter Umständen intime Details über sein Leben bereitstellt, die dann auf Online-Servern von Unternehmen verarbeitet werden. Wenn man dabei ein schlechtes Gefühl hat, sollte man doch lieber zum handgeschriebenen Tagebuch greifen und dieses sicher verwahren.
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