In einem Burger King Restaurant stehen ein Burger, ein Getränk und Kunden vor der Theke.

Burger King (Symbolbild)

© EPA / MAXIM SHIPENKOV
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Digital Life

Burger King überwacht mit KI-Headset die Freundlichkeit von Mitarbeitern

Die Fastfoodkette Burger King testet ein neues Headset. Damit will der Konzern überwachen, wie freundlich seine Mitarbeiter zu Kunden sind. Die Geräte sollen dem Konzern erlauben, das Filial-Geschehen besser im Blick zu haben. 

Teil des Headsets ist ein KI-System namens BK Assistant, das "Freundlichkeits-Scores" für einzelne Mitarbeiter erstellt. Ein KI-Chatbot namens Patty wird außerdem Fragen von Angestellten entgegennehmen. Sie können ihn zum Beispiel fragen, wie man bestimmte Speisen zubereitet oder worauf zu achten ist, wenn die Cola-Maschine nachgefüllt werden muss.

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KI zählt bei "Bitte" und "Danke" mit

The Verge erklärte Burger King, dass BK Assistant darauf trainiert wurde, Audio-Schlüsselwörter wie "Bitte" und "Danke" zu erfassen. Dadurch soll die KI erkennen, wie freundlich der Mitarbeiter ist. Das System ist vor allem für Drive-Through-Systeme ausgelegt. 

In 500 US-Filialen läuft bereits ein Pilotversuch bei dem Mitarbeiter das Headset testen. Das Mutterunternehmen Restaurant Brands International sagte am Dienstag, dass die Headsets "entwickelt wurden, um den Restaurantbetrieb zu optimieren". Das Headset wirft Fragen auf. Etwa wie ethisch es ist, wenn ein Konzern seine Mitarbeiter mit KI überwacht. 

Die Audio-Überwachung von Mitarbeitern ist grundsätzlich nichts neues. Callcenter-Mitarbeiter werden etwa seit vielen Jahren bei Kundengesprächen aufgenommen. Anschließend werden diese Aufnahmen von Führungspersonen teils dazu verwendet, Dinge wie Freundlichkeit zu überprüfen. 

Die Integration von KI ermöglicht jedoch ganz andere Auswertungen als bisher. Auch andere Fastfood-Ketten wie Taco Bell und Pizza Hut experimentieren mit ähnlichen KI-Systemen, die Mitarbeiter in den Filialen "unterstützen" sollen.

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